Das erzählt er in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Sascha spricht nicht immer gern über seinen Beruf. Manchmal, wenn er neue Leute kennenlernt, verschweigt er ihn einfach – es könnten blöde Sprüche kommen.

Wie wird man Frauenarzt oder Frauenärztin?

Der Weg zum Facharzt oder zur Fachärztin für Gynäkologie ist im Vergleich zu anderen Berufswegen lang: Nach dem Abitur steht – wenn alles nach Regelstudienzeit verläuft – ein sechsjähriges Medizinstudium an, inklusive drei Ärzteprüfungen. Danach folgen etwa sechs Jahre Facharztausbildung in der Gynäkologie als Assistenzärztin.

Die Ausbildung setzt sich zusammen aus der Frauenheilkunde – die sich mit den Sexual- und Fortpflanzungsorganen der Frau befasst – und der Geburtshilfe – also alles, was die schwangere Frau betrifft.

Das Einstiegsgehalt eines Assistenzarztes liegt durchschnittlich bei etwa 4500 Euro brutto. Der Frauenanteil im Medizinstudium liegt in Deutschland etwa bei 70 Prozent. In der anschließenden Facharztausbildung für Gynäkologie sogar noch etwas höher: Laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sind 80 Prozent ihrer Mitglieder unter 35 Jahren weiblich. (Stand 2012)

Sascha Kürti, 29, ist Frauenarzt an der Uni-Klinik in Hamburg Eppendorf.

Während seines Studiums dachte er selbst noch: Wer möchte eigentlich so ein Fachgebiet wie Urologie oder Gynäkologie machen? Als er einem Oberarzt bei einer Operation an Eierstockkrebs zuschauen durfte, verstand er es. 

Was fasziniert ihn an dem Beruf als Frauenarzt? Wie verträgt sich die Arbeit am weiblichen Körper eigentlich mit seiner Ehe? Und wie lebt es sich mit einer 48-Stunden-Stelle – plus Überstunden, die zu dem Beruf dazugehören, wie er sagt? 

Das erzählt Sascha in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Zumindest fragt mich das WLan, wenn ich nach Hause komme, ob ich dem Wlan überhaupt vertrauen kann.
Frauenarzt Sascha Kürti über seine 120-Prozent-Stelle

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Streaming

Das sind die ersten Laudatorinnen und Laudatoren der Oscars 2019
Auch "Avengers" sind dabei.

Eigentlich sollte Komiker Kevin Hart als Moderator durch die diesjährige Oscarverleihung führen, trat aber vom Job zurück, nachdem alte Tweets von ihm aufgetaucht waren, in denen er sich homophob geäußert hatte. (bento)

Daraufhin gab es Berichte darüber, dass verschiedene Stars abwechselnd die Moderation übernehmen und durch den Abend führen könnten – bei den Stars sollte es sich angeblich um den "Avengers"-Cast handeln. (bento)

Auf die klassische Moderation scheint die Academy in diesem Jahr jedoch verzichten und den Fokus auf die Laudatorinnen und Laudatoren richten zu wollen. 

Am Dienstag veröffentlichte die Academy eine erste Liste der Laudatorinnen und Laudatoren der Oscars 2019.

Die erste Liste umfasst 13 Stars, die die begehrten Filmpreise übergeben werden werden. Für "Avengers"-Fans vielleicht ein kleiner Trost: Brie Larson und Chris Evans sind auf der Liste. Ansonsten sind unter anderem auch Jennifer Lopez und "James-Bond"-Hauptdarsteller Daniel Craig dabei. (The Academy)

Nachdem die Nominierungen sehr männlich dominiert ausgefallen sind – in den 15 Hauptkategorien sind insgesamt 117 Männer und 29 Frauen für Oscars nominiert (bento) – scheinen die Verantwortlichen bei der Auswahl der Laudatorinnen und Laudatoren darauf geachtet zu haben, zumindest in diesem Aspekt etwas weiblicher und diverser zu sein. Elf Frauen und zwei Männer sind auf der Liste vertreten. 

Das sind die bisher feststehenden Laudatorinnen und Laudatoren der Oscarverleihung: