Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Hannah Schmalfeldt reist jeden Monat in mehrere Länder, legt pro Woche Tausende Kilometer zurück. Wenn sie mal wieder in Vancouver, Kanada, ist, dann weiß der Kellner in ihrem Lieblingsrestaurant schon, welchen Smoothie sie gerne trinkt. Reisen ist ihr Beruf. 

Hannah, 30, ist Stewardess und Kabinenchefin bei der Fluggesellschaft Condor. 

Das Interview wurde aufgezeichnet, bevor Thomas Cook, der Mutterkonzern der Condor Flugdienst GmbH, Insolvenz angemeldet hat. Der Staat will Condor mit einem Überbrückungskredit von 380 Millionen Euro unterstützen. Die Airline kann den Betrieb wie gewohnt fortsetzen. (DER SPIEGEL)

Wie wird man Flugbegleiterin?

Die Airlines selbst bilden zur Flugbegleiterin oder zum Flugbegleiter aus. Je nach Unternehmen dauert sie mehrere Wochen bis Monate. Die Ausbildung ist nicht staatlich anerkannt, da sie keinen staatlichen Kriterien entspricht, sondern denen der jeweiligen Fluggesellschaft. 

Es gibt einen theoretischen und einen praktischen Ausbildungsteil. Letzterer findet zum Beispiel auf Kurzstreckenflügen statt. Voraussetzung für die Ausbildung ist bei den meisten Airlines ein Schulabschluss. Bei einigen Airlines ist außerdem eine Mindestgröße von 1,60 Metern vorausgesetzt, sowie bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen, die vor Ausbildungsbeginn abgefragt oder getestet werden. Es wird Wert auf ein "gepflegtes Äußeres" gelegt, außerdem verlangen einige Airlines, dass auf sichtbare Tattoos und Piercings verzichtet wird. Während der Ausbildung kann es – je nach Airline – eine Aufwandsentschädigung von ein paar Hundert Euro geben, manche Fluggesellschaften zahlen während des Ausbildungszeitraums gar kein Geld. 

Quellen: (Ausbildung.de, Lufthansa, Condor)

Hannahs Hauptaufgabe an Bord ist es, für die Sicherheit der Fluggäste zu sorgen und die Kabinencrew anzuleiten. Was bei einer Flugbegleiterin nicht fehlen dürfe, sei das Lächeln – sie seien schließlich das Aushängeschild der Airlines, sagt Hannah.

  • Was tut sie, wenn sie mal keinen guten Tag hat?
  • Kann sie Stewardess – die jeden Monat auch privat fliegt – und gleichzeitig Umweltschützerin sein?
  • Und wie geht sie mit medizinischen Notfällen in 10.000 Meter Höhe um?

Das erzählt Hannah in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento: 

„An manchen Reisezielen kennt man sich inzwischen genauso gut aus wie zu Hause.“
Hannah, Flugbegleiterin


Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?


Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Gerechtigkeit

Extinction Rebellion legt Berlin lahm: "Die Mehrheit der Leute ist auf unserer Seite"
Wir haben die Klimarebellen gefragt, was ihr nerviger Protest bringen soll.

Montagmorgen, kurz vor Beginn des Berufsverkehrs in Berlin: Am Großen Stern, einem der Verkehrsknotenpunkte der Hauptstadt, geht nichts. Kein Auto fährt, kein Bus kreuzt. Stattdessen sitzen, nach Angaben der Berliner Polizei, rund 1000 Menschen rund um den Platz. 

Die Aktivistinnen und Aktivisten gehören zu "Extinction Rebellion", einer Klimaschutzbewegung aus Großbritannien. Wie "Fridays for Future" warnen sie vor dem Klimawandel und fordern die Politik zum Handeln auf. Im Vergleich zu den Schülerinnen und Schülern gehen sie dabei einen Schritt weiter: Sie wollen mit zivilem Ungehorsam stören. Und zwar so lange, bis Klimaziele endlich umgesetzt werden.

In Berlin sollen nun eine Woche lang Straßen und Zufahrtswege blockiert werden – "Extinction Rebellion" plant, die Hauptstadt lahmzulegen.