Bild: SV Wehen Wiesbaden
Das erzählt er in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

"bono" – so nennt sich Alexander Rauch, wenn er mit seiner Mannschaft auf dem virtuellen Fußballplatz steht. Seit seiner Kindheit zockt er "FIFA" auf der Playstation. Damals noch mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder auf dem heimischen Sofa. Inzwischen kämpft er mit seinen drei Teamkollegen des SV Wehen Wiesbaden auf großer Bühne um den Titel in der "Virtual Bundesliga".

Alexander "bono" Rauch, 28, ist eSportler.

Wie werde ich eSportler bzw. eSportlerin?

Grundvoraussetzung für eine Karriere im eSport ist, dass du das jeweilige Spiel, wie "FIFA" oder "League of Legends", schon länger in deiner Freizeit spielst und es in all seinen Facetten beherrschst. Denn eine spezielle Ausbildung dafür gibt es nicht. Um ganz oben mitzuspielen, empfiehlt es sich, täglich mehrere Stunden nicht nur zu spielen, sondern auch mit speziellen Übungen die Reaktionsfähigkeit und die Hand-Auge-Koordination zu trainieren. (studycheck.de)

Qualifiziert man sich für Turniere, hat man dort die Chance das Preisgeld zu gewinnen, aber auch von Vereinen oder Organisationen entdeckt zu werden. Einmal unter Vertrag, bekommt man ein festes monatliches Gehalt, das individuell verhandelt wird. Der Gewinn für die letzte Weltmeisterschaft in "Fortnite" lag bei drei Millionen Dollar. (ARD)

Bereits seit zehn Jahren spielt bono "FIFA" auf professionellem Niveau – wurde dreimal deutscher Meister und einmal Europameister. Inzwischen ist er nicht mehr nur Spieler, sondern auch Trainer und Manager.

  • Wie kann er vom Zocken überhaupt leben?
  • Wie viel hat eSport mit realem Sport zu tun?
  • Und wie oft muss er trainieren, um sein professionelles Niveau halten zu können?

Das erzählt "bono" in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Professioneller eSportler wird man nicht, indem man einfach zuhause sitzt und Computer spielt“
eSportler Alexander "bono" Rauch

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Queer

Streamingtipps: Queere Biopics im Reality Check
Wie nah sind diese vier LGBTQ*-Filmbiografien wirklich an der Realität?

Filmbiografien sind im Trend und immer öfter stehen dabei auch queere Menschen im Fokus. Die Verfilmung von Elton Johns Karriere in "Rocketman" räumte gerade erst zahlreiche Preise ab und "Bohemian Rhapsody" über Freddy Mercury wurde im letzten Jahr nicht nur mit vier Oscars ausgezeichnet, sondern gilt mit einem Einspielergebnis von über 900 Millionen Dollar als die kommerziell erfolgreichste Filmbiografie überhaupt. 

Nicht immer sei die Darstellung allerdings korrekt, heißt es häufig. Denn die Queerness der Protagonist*innen werde bei großen Produktionen oft heruntergespielt. Die Kritik, dass die Filmemacher*innen es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen, trifft dabei große Kinohits und kleinere Arthouse-Filme gleichermaßen. 

Wir empfehlen euch vier queere Biopics, die ihr aktuell streamen könnt und unterziehen sie dabei einem "Reality Check".

"Milk" (2008)