Bild: Flickr.com / normalityrelief (cc-by-sa 2.0)
Das ist alles so wahr.
Im Winter siehst du manchmal nur am Wochenende das Tageslicht.
(Bild: pixabay)
Du kannst die erste Vorlesung nicht mehr ausfallen lassen, weil du abends zu lange unterwegs warst. Denn deine Vorlesung heißt jetzt Dienstbeginn und beginnt um 8 Uhr.
(Bild: pixabay / vranystepan)
Du nimmst dir frei, um zum Arzt zu gehen oder den Handwerker reinzulassen.
Du bist für den Job in eine neue Stadt gezogen, hast aber noch nichts anderes als dein Büro und diverse Supermärkte gesehen.
(Bild: pixabay)
Du hast plötzlich Geld – aber keine Zeit mehr es auszugeben.
Und wenn doch, zahlst du überall den vollen Preis: Tschüß Studenten-Ermäßigung.
Es treibt dich in den Wahnsinn, dass du nach Feierabend auch noch entscheiden musst, was es zum Abendessen gibt.
(Bild: GettyImages/ Andreas Rentz)
Deswegen gibt es sehr oft Toastbrot mit Ketchup.
(Bild: pixabay)
In den ersten Monaten sind deine Ernährung, dein Schlafrhythmus und dein Sozialleben sowieso vollkommen im Eimer.
Du nimmst dir jeden Abend vor zum Sport zu gehen, bist dann aber doch zu müde.
Wenn du abends versuchst, noch einen Film zu schauen, schläfst du dabei ein. Nach fünf Minuten.
Wenn du nach dem Spätdienst in der Bahn Menschen auf dem Weg zur Party siehst, bekommst du einen innerlichen Heulanfall.
(Bild: GettyImages / Daniel Berehulak)
Wenn du einmal nach 22 Uhr noch unterwegs bist, hängst du danach den Rest der Woche komplett durch.
Dein persönlicher Albtraum: Freunde, die Freitagabend anrufen und "noch was machen wollen".
Du sagst dann Sätze wie "Lasst uns mal über was anderes als die Arbeit reden" und sprichst dann selbst eine Minute später wieder davon.
Wenn du neue Menschen kennenlernst, dann sind es meistens Kollegen.
Du vereinbarst Zeitfenster, in denen sich deine beste Freundin per Skype melden kann.
Du bekommst regelmäßig WhatsApp-Nachrichten wie: "Lebst du noch?"
(Bild: bento/pixabay)
Du nutzt die Zeit morgens in der Bahn, um auf Whatsapp-Gruppennachrichten zu antworten, die du am Vorabend bekommen hast.
90 Prozent deiner Wochenenden sind für den Rest des Jahres verplant.
Und deinen Chef nach Urlaub zu fragen, fühlt sich an, als wärst du wieder 14 und würdest deinen Vater fragen, ob du länger raus darfst.

Plötzlich musst du dich um Sachen wie "Berufsunfähigkeitsversicherungen" oder deine Rente kümmern.
Wenn du an deinen befristeten Arbeitsvertrag denkst, bekommst du einen Nervenzusammenbruch.
Du trinkst mindestens ein Bier am Abend. Oder eine Flasche Wein. Vielleicht fängst du auch wieder an zu rauchen.