Bild: Paula Markert / Montage: bento
Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Sich in einen anderen Menschen verwandeln, wenn auch nur vorübergehend, Emilia Schüle macht das, seit sie elf Jahre alt ist. Bekannt wurde die Schauspielerin durch Filme wie "Freche Mädchen" oder "Rock it". Heute spielt sie beim "Tatort" mit, ist "Eva Fassbender" in den "Ku'damm 56"-Fernsehfilmen und hat eine Hauptrolle im aktuellen Kinofilm "Traumfabrik".

Emilia Schüle, 26, ist am Filmset erwachsen geworden. 

Wie werde ich Schauspielerin oder Schauspieler?

In Deutschland arbeiten aktuell zwischen 15.000 und 17.000 Menschen im Schauspiel. Laut Heinrich Schafmeister, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Schauspiel, verteilen sie sich auf drei Bereiche: Bühne, Film und Synchronisation.

Viele Schauspielerinnen und Schauspieler haben keine spezielle Ausbildung absolviert, so wie Emilia Schüle. In der Branche gilt häufig: Learning by doing. Trotzdem kann man den Beruf  an Schulen lernen: An der staatlichen Folkwang Universität für Künste erhält man beispielsweise nach acht Semestern ein Schauspieldiplom. An privaten Schauspielschulen zahlen Auszubildende monatliche Gebühren von bis zu 495 Euro.

Ein klassisches Einstiegsgehalt gibt es nicht. Stattdessen werden Schauspielerinnen und Schauspieler oft nach Drehtagen entlohnt: Bis zu 850 Euro brutto erhalten Film- und Fernsehschaffende für einen Drehtag, wenn sie nach Tarifvertrag bezahlt werden. (ver.di) Laut Heinrich Schafmeister sind bei der Vergütung Pressetermine, Regiebesprechungen oder Kostümproben nicht inkludiert. 

Im Trubel der Filmwelt verabschiedete sie sich von gängigen gesellschaftlichen Normen, Idealen und Zielen: Sie führt kein routiniertes, sicheres Leben, weiß nicht, was sie im nächsten Jahr beruflich macht. Auch ihre engen Freunde und ihre Familie hat sie nicht ständig um sich.   

  • Wie schaffte sie es als Teenager, ihre eigene Identität zu finden?
  • Verliert sie sich manchmal selbst, wenn sie ständig neue Rollen einnimmt?
  • Hat sie in ihrer Branche Erfahrungen mit sexueller Belästigung gemacht?

Das erzählt Emilia Schüle in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Dass es eben nicht okay ist, wenn man auf einem Hotelzimmer mit einem Regisseur eine Besprechung hat. Und dass man nicht verklemmt ist, wenn man das vielleicht unangenehm findet.
Schauspielerin Emilia Schüle

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Future

Das Jobtrio erklärt: Soll ich mit meinem Chef über meine Depression reden?

Wenn das erste große Projekt immer mehr Zeit beansprucht oder die Arbeit in der Werkstatt abends noch länger dauert, beginnt oft der Stress. Nicht jede und jeder findet in der Freizeit dafür einen gesunden Ausgleich. Anderen geht es genau umgekehrt: Auch die Zeit am Wochenende kann ein Grund sein, montags grüblerisch über dem Schreibtisch zu hängen. So oder so kann Stress auf Dauer zu psychischen Problemen führen.

Mindestens jede und jeder fünfte Deutsche wird im Laufe des Lebens depressiv oder leidet an einer depressiven Phase. Das sagt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Keine psychische Erkrankung tritt so häufig auf. 

Aber wie gehe ich im Job mit meiner Depression um? 

Gerade, wenn ich neu in einem Team bin. Oder meine erste feste Stelle antrete. Sollte man mit Kolleginnen und Kollegen über eine Depression reden? Und was muss eigentlich der Chef wissen?

Darüber haben wir mit unserem Job-Trio gesprochen gesprochen: