Bild: bento
Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

In ihrer Schulzeit entwarf Anne Flyer für lokale Clubs und besserte damit ihr Taschengeld auf. Als eines Tages in einem dieser Clubs ein DJ fehlte, wurde sie gefragt, ob sie sich ans Mischpult stellen möchte. Anne traute sich. Das war der Beginn ihrer Karriere als Musikerin.

Anne Karolczak, 30, ist DJ Pretty Pink.

Wie wird man DJ?

Eine richtige Ausbildung gibt es für DJs nicht. Das Gute ist aber: Jeder kann heutzutage DJ werden. Wichtig sind aber ein gewisses Maß an Talent und der Wille, am Ball zu bleiben. Denn am Anfang muss man als DJ erst einmal Zeit und Geld investieren: Mischpult kaufen und das Auflegen lernen, Musik recherchieren, anhören und herunterladen. Wer dabei professionelle Unterstützung haben möchte, der kann sich beispielsweise an der Akademie Deutsche POP im Bereich Electronic Music Producer und Beat Designer ausbilden lassen.

Vom Auflegen allein können nur die wenigsten DJs leben. Um sich einen Namen zu machen, legt man anfangs oft umsonst auf oder bekommt als Gegenleistung Gästelistenplätze für Freunde und Getränke gesponsert. Ein Hochzeits-DJ kann mit 50 bis 200 Euro rechnen. Ein Club-DJ kann am Anfang 200 bis 400 Euro an einem Abend verdienen. 

Mittlerweile legt Anne weltweit elektronischen Deephouse in Clubs auf. Dieses Jahr spielte sie auf dem "Tomorrowland" - dem größten Elektro-Festival Europas. Sie zählt zu den meist gebuchten weiblichen DJs in Deutschland und hat über 300.000 Fans bei Spotify, Instagram und Co. (Dance-Charts.de)

  • Wie setzt sie sich in der männerdominierten DJ-Szene durch?
  • Was macht sie unter der Woche, wenn sie nicht in Clubs auflegt?
  • Und warum hat sie ihren DJ-Namen schon öfter bereut?

Das erzählt Anne in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Du musst die Leute quasi auf eine Reise mitnehmen“
DJ Pretty Pink

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

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