Wir haben mit jungen Menschen aus Uganda, der Türkei, China, den USA, Schweden und Spanien gesprochen.

Die weltweite Corona-Pandemie wirbelt die Lebens- und Arbeitswelt junger Menschen durcheinander. Studierende wissen nicht mehr, wie sie ihr Studium finanzieren sollen, Berufseinsteiger verzweifeln bei der Jobsuche, die Arbeitsbedingungen in vielen Berufen haben sich verändert: ob plötzliches Homeoffice in der WG oder pausenloses Arbeiten während der Pflegeausbildung. Junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stehen durch befristete Verträge und Probezeit-Regelungen besonders unter Druck – obwohl auch sie sich Sicherheit im Job wünschen (DGB Jugend).

Wie erleben junge Menschen die Coronakrise in ihrem Land?

Ob Asien, Afrika, Europa, Süd- oder Nordamerika – plötzlich verbindet alle Menschen auf der Welt ein Thema: Corona. Dabei gehen verschiedene Länder und Kulturen unterschiedlich mit der Krise um. Wir haben Millennials aus Uganda, der Türkei, China, den USA, Schweden und Spanien gefragt, wie sie sich selbst und ihr Land erleben. Wie ändert sich ihre Arbeit? Wie ändern sich ihre Beziehungen? Was gibt ihnen Hoffnung?

Die dabei entstandenen Videos zeigen, wie nah wir uns in der Krise sind.

Wir haben mit jungen Menschen auf der ganzen Welt gesprochen und sie gefragt: Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf eure Arbeit aus? Und was denkt ihr, wie werden sich eure Jobs in Zukunft durch die Krise verändern?

Mitarbeit: Phuong Tran und Sarah Klößer


Gerechtigkeit

Gedenken in Hanau: Ein Ort zum Weinen – und zum Kämpfen
Die Sprecherin der "Initiative 19. Februar Hanau" im Interview.

Am 19. Februar 2020 wurden beim rassistischen Terroranschlag in Hanau zehn Menschen ermordet. In den Wochen nach der Tat haben sich Angehörige von Opfern, antirassistische Aktivistinnen und solidarische Hanauer zusammengetan und die "Initiative 19. Februar Hanau" gegründet. Ihr erklärtes Ziel: