Bild: getty images / Sean Gallup

BMW und Daimler machen ab jetzt in Sachen Carsharing gemeinsame Sache: Zukünftig werden die Angebote Car2Go und Drive Now zusammengelegt. Das teilten die Autokonzerne am Mittwoch in München mit. (Handelsblatt)

Das Ziel der Fusion sei es, zum "führenden Anbieter von innovativen Mobilitätsdienstleistungen" zu werden. 

Auch weitere Unternehmen wie die Apps MyTaxi, Moovel oder die Elektro-Auto-Ladestationen von BMW sind bei der Zusammenführung eingebunden.

Eine Hürde gibt es aber noch: Das Bundekartellamt muss dem Zusammenschluss zustimmen. 

Was bedeutet das für die Kunden?

Das ist noch nicht ganz klar. In Zukunft sollen sowohl Car2Go, DriveNow als auch Moovel und MyTaxi von einer Plattform aus funktionieren. (Zeit) Dementsprechend werden die unterschiedlichen Apps der Dienste vermutlich vereinheitlicht und zusammengeführt. Auf dem Handy kannst du also wohl einige Apps löschen. (Wirtschaftswoche

Die Auto-Flotte von Car2go beträgt 14.000 Autos, von DriveNow 6.000. Carsharing-Nutzer, die bislang nur einen Anbieter genutzt haben, könnten also schneller ein Auto finden, als es aktuell der Fall ist. (manager magazin)

Allerdings droht vermutlich auch ein Preisanstieg, schließlich fehlt es an Konkurrenz.

BMW und Daimler arbeiten bereits seit einem Jahr an der Fusion ihrer Unternehmen. Gemeinsam haben sie rund vier Millionen Kunden im Carsharing-Bereich. Nimmt man alle weiteren Angebote der Konzerne hinzu, summiert sich die Kundenzahl auf 40 Milllionen.

Mit dem Zusammenschluss stärken die Autokonzerne außerdem ihre Position gegenüber Konkurrenten wie Uber. (manager magazin)


Future

Marius hat seinen Job als Koch geschmissen, um Tagesvater zu werden
Der 28-Jährige wollte nicht enden wie seine Kollegen.

Was wolltest du werden, als du jünger warst? 

Während der Schulzeit machte ich mir keine Gedanken über meine Zukunft. Mein Kopf war voll mit Abenteuergeschichten. Wenn mich jemand gefragt hätte, was ich mal werden will, hätte ich wahrscheinlich Ritter oder Cowboy gesagt. In der Schule hat mich Geschichte interessiert, aber die Erwachsenen sagten mir immer, dass ich dann wohl Lehrer oder Archäologe werden müsste – und das klang ziemlich langweilig.