Das erzählt er in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Als Eric Anfang 30 war, hatte er alle Feste einmal gefeiert. Er arbeitete in der Musik-Industrie, betreute bei einer großen Plattenfirma erfolgreiche Bands, gewann Preise. Irgendwann dachte er: Da draußen muss es doch noch mehr geben als das hier. Mehr Sinnhaftigkeit. Wichtigere Aufgaben. Also stellte er sein Leben einmal auf den Kopf:

Eric Wrede, 38, arbeitet heute als Bestatter und Trauerbegleiter in Berlin.

Als Leiter seines eigenen Bestattungsunternehmens versucht er, einiges anders zu machen: 

  • Wie unterscheidet sich seine Arbeit von der traditioneller Betriebe? 
  • Was denkt er eigentlich über den Tod
  • Und wie funktioniert Trauer?

Das erzählt Eric in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Ich finde, dass es auch weh tun darf – dass es auch weh tun muss –, wenn denn Liebe vorher da war.
Bestatter Eric Wrede über Trauer

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Fühlen

O-lennials: Was die Generation der Ost-Millenials ausmacht
Wer sie sind und was sie wollen

Ich bin 1990 geboren. Dass ich trotzdem ein "Ossi" bin, hörte ich das erste Mal mit 19 auf der WG-Party einer Freundin, die in Würzburg studierte. Sie war gerade im ersten Semester, alle lernten sich noch kennen. Es ging darum, aus welchen Städten man zum Studium gekommen war. Meine Freundin war eine der wenigen von uns, die für ihren Bachelor nicht nach Jena, Leipzig oder Dresden gegangen war, sondern ins andere Deutschland – in den Westen.

"Ihr habt gar keine bunten Haare", stellte eine Kommilitonin meiner Freundin fest.

"Wie meinst du das?"

"Ossis haben doch immer so zweifarbige Haare. Oben blond, unten schwarz. Das ist doch bei euch Mode."

Sie hatte Recht. Oben blond, unten schwarz war absoluter Trend in unserer Oberstufe. Niemals wäre ich darauf gekommen, dass uns das als Ossis outete. Dass es überhaupt etwas gab, das uns noch unterschied.

Es gibt die Generation der "Wendekinder", der "Eisenkinder" oder der "3ten Generation Ost". Das sind zwischen 1973 und 1984 Geborene, die noch in DDR-Schulen und Kindergärten sozialisiert wurden. Klar, dass die anders ticken als dieselbe Alterskohorte in Westdeutschland.

Wir nach 1989 Geborenen sind dagegen einfach Millenials. Wir kauften unsere "Center-Shocks" in denselben Supermärkten, schauten dieselben Anime-Serien auf Super RTL, sammelten dieselben Jojos mit Leerlauf und wollten in der Mini-Playback-Show groß rauskommen.

Wir sind die erste Generation, die im Vereinten Deutschland aufgewachsen ist. Und Bundespräsident Joachim Gauck sagte 2015 über uns: