Der Job-Podcast von bento

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt. 

In unserem Job-Podcast sprechen Nadin Rabaa und Carolina Torres abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Hier findest du alle bisher erschienenen Folgen im Überblick

Linus Giese, Buchhändler

Buchhändler Linus, 33: Wie er sich für queere Menschen einsetzt und welches Buch er 20-Mal gelesen hat

Wenn Linus arbeitet, dann schiebt er Thilo Sarrazins Bücher beiseite. Stattdessen präsentiert er "Zwei Mamas für Oskar"prominent auf dem Verkaufstisch, ein Bilderbuch über ein lesbisches Pärchen, das durch Samenspende ein Kind zeugt. Er möchte Themen setzen.

In einem kleinen Laden in Friedrichshain empfiehlt und verkauft er jeden Tag Literatur. Auf seinem Blog, Buzzaldrins Bücher, schreibt er außerdem über Bücher, die ihm besonders wichtig sind, und über sein Leben als trans Mann

Welche Erfahrungen macht ein trans Mann in einem Beruf, in dem er täglich neuen Menschen begegnet? Was fasziniert ihn so an Büchern und Geschichten? Und wie lebt es sich in Berlin mit dem Gehalt eines Buchhändlers?

Hier geht es zur Folge.

Lena Meyer-Landrut

(Bild: Fabian Brennecke/ Montage: bento)

Lena Meyer-Landrut, 27: Wie sie ihre Krise überwunden hat und wie sie heute mit Kritikern umgeht

Im Herbst 2017 merkt Lena, dass sie eigentlich gar nicht mehr weiß, warum sie überhaupt Musik macht. Sie cancelte ihr Album, sagte ihre Tour ab und zog sich aus den Medien zurück. Lena musste eine Entscheidung treffen: Entweder, sie hört auf mit dem Musikmachen – oder sie muss etwas ändern.

Vorher war alles sehr schnell gegangen: Als sie 2010 den Eurovision Song Contest für Deutschland gewann, wurde sie über Nacht berühmt – und stand plötzlich mitten im Berufsleben. Die Jahre nach ihrem Sieg waren für sie aber vor allem durch eines geprägt: Fremdbestimmtheit. Und irgendwann durch eine kreative Krise

Lena hat sich dafür entschieden, weiterzumachen. Heute sieht sie wieder Sinn in ihrem Beruf: Wie hat sie zurück zu sich selbst gefunden? Wie geht sie jetzt mit der vielen Aufmerksamkeit und vor allem mit Kritik um? Was macht sie, wenn ihr alles zu viel wird?

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Bestatter Eric 

Bestatter Eric, 38: Wie er Menschen hilft zu trauern und was er über den Tod denkt

Als Eric Anfang 30 war, hatte er alle Feste einmal gefeiert. Er arbeitete in der Musik-Industrie, betreute bei einer großen Plattenfirma erfolgreiche Bands, gewann Preise. Irgendwann dachte er: Da draußen muss es doch noch mehr geben als das hier. Mehr Sinnhaftigkeit. Wichtigere Aufgaben. Also stellte er sein Leben einmal auf den Kopf. Als Leiter seines eigenen Bestattungsunternehmens versucht er, einiges anders zu machen: Wie unterscheidet sich seine Arbeit von der traditioneller Betriebe? Was denkt er eigentlich über den Tod? Und wie funktioniert Trauer?

Tätowierer Daniel

Tätowierer Daniel, 31: Wie es ist, sich selbst zu tätowieren und welche Motive er nicht sticht

Er hat sich getraut, worüber viele nachdenken: hinschmeißen und nochmal von vorn beginnen. Mit 31 Jahren hat Daniel Bauermeister aus Lüneburg sich zum Tätowierer ausbilden lassen. Heute, drei Jahre später, ist er Inhaber eines eigenen Tattoo-Studios.

Dabei wollte er eigentlich nie Tätowierer werden. Doch sein alter Job hat ihn auch nicht mehr ausgefüllt: Daniel ist gelernter Siebdrucker, hat nebenbei als Grafiker gearbeitet, um die erste Tinte und Tätowiermaschine finanzieren zu können. Wie war es, sich selbst zu tätowieren? Wie geht er mit Motivwünschen um, die ihm selbst nicht gefallen? Und wie schwer ist es, einen eigenen Laden zu eröffnen?

Krankenpflegerin Ricarda

Krankenpflegerin Ricarda, 25: Wie sie spürt, dass Fachkräfte fehlen und was sie vom Schichtdienst hält

Wenig Gehalt, schwere Arbeit, viel Stress: Es spricht einiges dagegen, in der Krankenpflege zu arbeiten. Die Bremerin Ricarda Möller, 24, hat sich trotzdem dazu entschieden. 

Sie arbeitet im Krankenhaus auf einer Station mit älteren Leuten. Früher in Vollzeit, heute neben ihrem Studium. Welche Situationen lassen sie verzweifeln? Wie schafft sie es, trotz Schichtdienst ihre Familie und Freunde zu sehen? Und warum gefällt ihr trotz allem das, was sie beruflich macht?

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Metzger Aleks

Metzger Aleks, 30: Was er von Vegetariern hält und wann er auf Fleisch verzichten würde

Seine neuen Mitarbeiter bringt er erst mal zum Schlachten, sie sollen sehen, wie das geht, ein Tier zerlegen.  Aleks Pitarevic, 30, ist gelernter Metzger, heute leitet er eine Fleischerei-Filiale in Hamburg. Er möchte, dass seine Kolleginnen und Kollegen, gutes Fleisch zu schätzen wissen und respektvoll damit umgehen. 

Was müsste passieren, damit er auf Fleisch verzichtet? Sind Veganer in seinem Restaurant eigentlich willkommen? Gelingt es ihm, gleichzeitig ein guter Chef – und guter Mann und Papa zu sein? 

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Gynäkologe Sascha

Frauenarzt Sascha, 29: Wie er Arbeit und Privates trennt und warum er seinen Job manchmal verschweigt

Sascha spricht nicht immer gern über seinen Beruf. Manchmal, wenn er neue Leute kennenlernt, verschweigt er ihn einfach – es könnten blöde Sprüche kommen.

Sascha Kürti, 29, ist Frauenarzt an der Uni-Klinik in Hamburg Eppendorf. Während seines Studiums dachte er selbst noch: Wer möchte eigentlich so ein Fachgebiet wie Urologie oder Gynäkologie machen? Als er einem Oberarzt bei einer Operation an Eierstockkrebs zuschauen durfte, verstand er es. 

 Was fasziniert ihn an dem Beruf als Frauenarzt? Wie verträgt sich die Arbeit am weiblichen Körper eigentlich mit seiner Ehe? Und wie lebt es sich mit einer 48-Stunden-Stelle – plus Überstunden, die zu dem Beruf dazugehören, wie er sagt? 

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Polizistin Christine

Polizistin Christine, 33: Wie sie mit Gewalt umgeht und warum sie trotzdem gern Streife fährt

Hätte sie auf ihre Eltern gehört, dann hätte sie Medizin studiert. Gynäkologie, so wie ihr Vater, das wäre schön, dachten Mama und Papa. 

Christine Höxtermann bewarb sich lieber bei der Polizei – ihren Eltern erzählte sie erst davon, als sie schon eine Zusage hatte. Heute, mit 33 Jahren, ist Christine Oberkommissarin und Landesvorsitzende der Jungen Polizei in Hamburg. 

Was gefällt ihr am Streife fahren? Wie geht sie damit um, wenn Bürgerinnen und Bürger sie bepöbeln oder angreifen? Und wie ist es, mit wenigen Frauen und vielen Männern zusammenzuarbeiten?

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Priester Georg

(Bild: Erzbistum Hamburg/ Andreas Hüser, Montage: bento)

Georg ist 27 und Priester: Was er über Liebe denkt und wie er mit Zweifeln umgeht

Mit Anfang 20 hat er beschlossen, nie wieder eine Freundin zu haben. Oder mit einer Frau zu schlafen. Er hat sein Leben einer einzigen Sache verschrieben: Georg Taubitz, 27, ist Priester am Erzbistum Hamburg. 

Wie häufig zweifelt er als Priester? Wie geht Georg damit um, wenn er nachts von einer Frau aus der Gemeinde angerufen wird, deren Ehemann Suizid begangen hat? Wie sieht die Work-Life-Balance eines Priesters aus?

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Fühlen

Sind Bio-Tampons besser als "normale" Tampons?
Wir haben eine gefragt, die es wissen muss.

Mitten in den Instagram-Storys und im Facebook-Newsfeed ist da plötzlich diese Werbung für Bio-Tampons. "OHNE Chemikalien & Pestizide" steht da in weiß auf rosa Grund. Und am Rand prangt "Bio", "Bio", "Bio". Und ich denke: "Verdammt. Was habe ich meinem Körper bisher nur angetan?" Habe ich mich unwissend gefährlichen Chemikalien und Pestiziden ausgesetzt? Ich habe nachgefragt.