Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Wäre es nach ihren Eltern gegangen, hätte sie in das Familienunternehmen einsteigen sollen. Eileen von Aswegen wählte allerdings einen anderen Weg. Sie brach ihr Studium ab und machte ihren Nebenjob zum Hauptberuf.

Eileen, 28, ist Barkeeperin in Köln.

Wie wird man Barkeeper?

Barkeeperin oder Barkeeper ist in Deutschland kein offiziell anerkannter Lehrberuf. Das heißt, jede und jeder kann ohne Ausbildung den Job ausüben. Aber: Die Bar ist Teil der dreijährigen Ausbildung zur Hotel- oder Restaurantfachfrau (Mixology I). Nach einer solchen Ausbildung oder mehrjähriger Berufserfahrung an der Bar besteht zudem die Möglichkeit, ein von der Industrie- und Handelskammer staatlich anerkannter "Barmixer" oder "Barmeister" zu werden (Mixology II). Solche kostenpflichtigen Weiterbildungskurse bieten die Barschulen in Rostock und in München an.

Das Gehalt fällt je nach Betrieb und Qualifikation unterschiedlich aus. Monatlich liegt es bei 1.500 bis 3.000 Euro brutto. (Karrieresprung.de)

Im Ona Mor in Köln mixt Eileen für ihre Gäste Getränke, die individuell auf jeden einzelnen zugeschnitten sind. Sie weiß genau, welche Spirituosen mit welchen Zutaten zusammenpassen – und hat mit ihrer Expertise auch schon an Wettbewerben teilgenommen. 

  • Wie ist es zu arbeiten, während andere feiern?
  • Was macht es mir ihr, immer Alkohol trinken zu können und es – aus beruflichen Gründen – auch zu müssen? 
  • Kann sie sich vorstellen, für immer hinter der Bar zu stehen?

Das erzählt Eileen in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Ich mache das so lange, wie ich Lust habe und ob ich später noch was anderes mache, steht in den Sternen. Aber im Moment ist es das, was mich erfüllt.“
Barkeeperin Eileen von Aswegen

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Du hast Fragen? Lob? Oder Kritik? Vielleicht möchtest du auch selbst mit uns über deinen Beruf sprechen? Dann maile uns an undwasmachstduso@bento.de. Oder schreib uns gerne eine Podcast-Review auf iTunes! 


Future

Fragen, die du dich nicht traust, deinem Chef zu stellen: Darf ich dich kritisieren?
Die Unternehmenskultur spielt eine wichtige Rolle.

Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kündigen nicht ihren Job, sondern ihrem Chef oder ihrer Chefin – sie sind so unzufrieden mit dem Vorgesetzten, dass sie das Unternehmen lieber gleich verlassen als noch länger mit ihr oder ihm zusammenzuarbeiten.

In einer weltweiten Befragung sagte jeder Zweite, dass er schon einen Job wegen eines schlechten Vorgesetzten gekündigt habe. (Gallup Report) Und viele Chefs sind dann völlig überrascht, weil sie angeblich nicht geahnt haben, wie unzufrieden ihr Team ist und sich selbst für eine gute Führungskraft halten.

Soweit muss es nicht kommen, wenn alle Beteiligten ansprechen, was sie aneinander stört. Aber kann ich meinen Chef einfach so kritisieren? Wird er es mir nachtragen, wenn ich an seinem Führungsstil etwas auszusetzen habe? Oder das Feedback von mir als Berufseinsteiger sowieso nicht ernstnehmen?

Wir haben drei Personalprofis gefragt: Darf ich meinen Chef kritisieren?