Bild: Jan Wortas / dpa
Zwei Fragen, zwei Antworten zum Ausbildungsstart

Heute fängt für viele Azubis in Deutschland das neue Ausbildungsjahr an. Doch die meisten verdienen während der Lehrzeit zu wenig, findet der Deutsche Gewerkschafts Bund (DGB) und fordert daher grundlegende Neuerungen für Auszubildene.

Was fordert der DGB?

Die Vize-Vorsitzende des DGB, Elke Hannack forderte in einem Interview mit der dpa die Bundesregierung auf, die vor langer Zeit angekündigten Reformen für Auszubildende endlich umzusetzen. "Wer die berufliche Bildung stärken will, muss die Ausbildung besser machen", so Hannack. Deshalb fordert der DGB einen Mindestlohn von 635 Euro im Monat. "Wir brauchen eine Mindestvergütung für Azubis – die ebenfalls im Berufsbildungsgesetz geregelt sein muss."

Außerdem müsse die Freistellung der Azubis für die Berufsschule während der Ausbildung gesetzlich geregelt werden. Die Ausbildung müsse für viele attraktiver gestaltet werden. Dazu gehöre auch, dass die Azubis nach einem langen Berufsschultag nicht auch noch in den Betrieb müssen, so Hannack.

Warum fordert der DGB die Reformen?

Der DGB betonte, das duale Ausbildungssystem in Deutschland sei ein Grund für die niedrige Jugendarbeitslosigkeit, müsse aber an vielen Stellen verbessert werden. "Sie muss jetzt fit gemacht werden, um auch in der zunehmend digitalen Wirtschaft zukunftsfähig zu bleiben. Deshalb ist es wichtig, die Ausbildung zu modernisieren", so Hannack.

Dies bestätigt auch eine neu veröffentlichte Studie des DGB zu den Arbeitsbedingungen der Azubis in Deutschland. Zwar gaben die meisten der Befragten hier an, mit ihrer Ausbildungsstelle zufrieden zu sein, viele klagten jedoch über regelmäßige Überstunden, Schichtarbeit ohne zusammenhängendes Wochenende und mangelnde Zeit für Prüfungsvorbereitungen.

Bei der Konzeption von Lehrplänen müsse auch auf aktuelle Umstände eingegangen werden: "Fragen der Digitalisierung, aber auch interkulturelle Kompetenzen gehören da auf den Lehrplan", erklärte die DGB-Vize.

Mit Material von dpa


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