Bild: Imago / dpa (bento-Montage)

Dass man alltägliche Gegenstände auch für andere als ihre ursprünglichen Zwecke benutzen kann, ist spätestens klar, seit man Smartphones in Schüsseln oder Gläser legt, um die Musik zu verstärken. Aber das ist auf der Skala der Kreativität noch ziemlich weit unten. 

Anders sieht das unter Wissenschaftlern aus: Die sehen in sehr vielen Haushaltsgegenständen tausende von Einsatzmöglichkeiten

So wie John Birch, ein Forscher, der offenbar Teesiebe dafür benutzt hat, verschiedene Ameisenkolonien voneinander zu trennen. Die runden Metallsiebe waren dafür offenbar perfekt. 

Entsprechend positiv fiel auch Johns etwas ungewöhnliche Bewertung auf Amazon aus:

Wochenlang interessierte Johns Bewertung niemanden so wirklich – bis andere Wissenschaftler sie entdeckten. 

Sie riefen die Forscher-Community dazu auf, ihre eigenen ausgefallenen Erfahrungen mit Alltagsprodukten unter dem Hashtag #reviewforscience zu teilen:

Sehr viele machten mit und du wirst die Dinge in deinen Schubladen nie wieder normal ansehen können.

Hier ist ein Best-of.
Dieser "Body Massager" (ja, genau...) kitzelt wohl nicht nur Gefühle hervor, sondern auch Spinnen. 

Die verschiedenen Vibrationsstufen simulieren die Bewegungen von Insekten, die im Netz festhängen.

Die perfekte Unterlage für Fisch-OPs! 

Oder wofür benutzt du deine Yogamatte?

Dieser Benzinkanister liegt zwar gut in der Hand, hat sich aber nicht als perfekte Aufbewahrung für Kuh-Blut erwiesen. Schade.

Diese Natur-Kondome sollen keine Spermien abhalten, sondern Insektenfutter durchlassen. Klappt offenbar wunderbar. 

Aber wegen der Erklärungsnot gegenüber den Kollegen, wenn die Bestellung im Inventar auftaucht, doch lieber nur 2 Sterne.

Kissenbezüge – kuschelig! Und auch sehr geeignet zum Transportieren von großen Möwen. 

So vielfältig!

Fünf Sterne für diese Interdentalbürsten. Sie reinigen wirklich alles – auch Hirnreste aus Vogelköpfen.
Holzfällerhemden liegen nicht nur total im Trend, ihre zuknöpfbaren Taschen eignen sich auch ideal zur Aufbewahrung von Fledermäusen.

Es passiert uns doch allen mal, dass wir nicht genügend Fledermausbeutel dabei haben.

"Must-Have" bei jeder Tropenreise. Aber nicht, um schön auszusehen.

Stattdessen kann man damit hervorragend die Atemlöcher von Maden verstopfen, die sich unter der Haut eingenistet haben. Ersticken sie dann, kann man sie problemlos entfernen. Yay!

Übrigens, dieser Tipp kam offenbar sehr gut an:
Denn wen interessiert schon Klimawandel – wenn man MADEN UNTER DER HAUT hat?!

Mehr witzige Bewertungen:


Style

Jemand macht Shirts aus den seltsamsten Wikipedia-Fotos. Es ist Hipster-Gold!

Bei Wikipedia kann jeder mitmachen, der was weiß – oder denkt, etwas zu wissen. Neben viel Text gibt es auf der Plattform auch: viele Fotos, Bilder, Illustrationen. Allerdings werden längst nicht alle Dateien verwendet. 

Nun hat sich jemand gedacht: Warum all die ungeliebten Wiki-Fotos nicht auf Shirts drucken?

Unter Wikiwear gibt es seither die kuriosesten Fundstücke aus Wikipedia in Shirt-Optik.