Alles Liebe zum Weltvegantag.

Am 1. November ist seit 1994 jedes Jahr der Weltvegantag. Eigentlich passiert an diesem Tag nicht viel: Hier und da gibt es ein paar Infostände in Fußgängerzonen, Freunde treffen sich zum gemeinsamen kochen, einige Menschen pflanzen Bäume – friedlicher Ökokram halt.

Online sieht das allerdings ganz anders aus. Schaut man sich beispielsweise mal auf Twitter den Hashtag #Weltvegantag an, erfährt man relativ schnell, was die Mehrheit der Nutzer dort vom veganen Dasein hält. Nichts.

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Der Hass gegen Vegetarier/Veganer und das damit verbundene, gesellschaftlich akzeptierte Verarschen dieser, wurde auch von kanadischen Wissenschaftlern untersucht. In der Studie "It ain't easy eating green" fanden sie heraus, dass "Veggies" in der westlichen Welt tatsächlich die meistgehasste Gruppe sind – mehr zum Beispiel als "Schwarze" oder "Homosexuelle". In einer politisch immer korrekter werdenden Welt sind Veganer also die letzte Minderheit, die in westlichen Gesellschaften offen gehasst werden darf. (Sage Journals)

Das entlädt sich natürlich vor allem verbal und kann nicht mit Rassendiskriminierung oder der Verfolgung von Homosexuellen verglichen werden. Aber viele Menschen haben kein Problem damit, abfällig über Veganer zu sprechen. Den größten Hass zogen dabei diejenigen auf sich, die offen für den Tierschutz eintraten.

Laut Sigmund Freuds Psychoanalyse ist das ein klassischer Abwehrmechanismus: "Was du sagst, gefällt mir nicht, darum kann es nicht wahr sein."

Mit diesen Tweets reagieren die deutschen Pflanzenfresser:
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Aber vielleicht ist das etwas, was man aushalten kann. Wenn einem Fleischesser sowieso vorwerfen, sich moralisch überlegen aufzuführen, kann man das doch auch einfach tun. Denn letztendlich wirkt der Hass gegen Menschen, die sich anders ernähren, genauso wie der Hass auf Menschen, die anders aussehen oder glauben: idiotisch.

Ein mega witziger Internetnutzer am Weltvegantag.

PS: Der Autor ist KEIN Veganer. Auch wenn euch das lieber wäre.

Lass uns Freunde werden!

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