Viele Menschen halten Hunde generell für einen Mitesser: Wir trauen ihm zu, so gut wie alles zu verdauen, was auch uns bekommt. Das aber ist ein Irrtum – wenn auch einer mit langer Tradition.

Wahrscheinlich wurde der Wolf vor Zehntausenden von Jahren zum Haushund, weil er begann, uns Menschen hinterher zu ziehen, um zu sehen, was an Nahrung für ihn abfiel. Der erste Deal zwischen uns mag sich an Fleisch und Knochen festgemacht haben: Du, Hund, bekommst den Knochen, wenn du mir Mensch hilfst, nach Fleisch zu jagen.

Die Partnerschaft funktionierte auch, weil wir Ernährungsvorlieben teilten – nicht alle, aber genügend viele. Bis vor wenigen Jahren war es üblich, dass Hunde mit dem ernährt wurden, was vom Essen übrig blieb. Inzwischen jedoch warnen Tierärzte davor, weil das oft zu Mangelerscheinungen beim Hund führen könne.

Dass der alte Ernährungsdeal heute nicht mehr so einfach funktioniert, liegt vor allem daran, dass wir Menschen unsere Nahrungspalette seit dem Neolithikum erheblich erweitert haben. Süßstoff ist ein Extrembeispiel, aber auch viele Zuchtpflanzen, die selbst für uns erst durch die Domestizierung nutzbar wurden oder erst durch Garung oder andere Verarbeitung verdaulich werden, sind roh wie gekocht nicht gut für Hunde.

Hier unsere Liste der potenziell tödlichen und gesundheitsschädlichen Nahrungsmittel:


Gerechtigkeit

Maguelone spricht mit Flüchtlingen – damit macht sie vieles anders als wir alle
Eine junge Europäerin ist in den Libanon gereist – und arbeitet dort mit Flüchtlingen wie Isra, einer jungen Frau aus Syrien, an Gedanken und Texten.

Die 23-jährige Maguelone Girardot aus Vannes in Frankreich konnte einfach nicht mehr. Nicht mehr rumsitzen, nachdem sie ihr Studium der Politik und humanitären Hilfe abgeschlossen hatte. Nicht, wenn täglich Tausende Menschen aus ihrer Heimat flüchten, im Meer ertrinken, Hunderte Kilometer laufen, um am Ende vor einem abgeriegelten Grenzzaun um Einlass zu betteln – und keinen zu bekommen.