Bild: epa/ How Hwee Young

Uber verfolgt jetzt eine neue Strategie: Nach Kritik und zahlreichen Verboten des Taxi-Services versucht es das Unternehmen mit einem Essenslieferdienst namens "UberEats". Das legen zumindest aktuelle Stellenausschreibungen des Unternehmens und die Aussagen der Sprecher nahe: Es sei "keine Überraschung, dass wir uns auch Berlin als mögliche UberEats-Stadt ansehen." (gruenderszene.de)

Laut Ausschreibung sucht Uber zehn Mitarbeiter in Manager-Positionen für das UberEats-Angebot, das es bislang nur in US-amerikanischen Großstädten und London gibt. Uber-Deutschlandchef Christian Freese hatte die Pläne bereits im vergangenen Jahr angekündigt und schon Ende 2015 als möglichen Starttermin genannt. Wann es jetzt genau losgeht, wollte das Unternehmen nun aber nicht verraten. (SPIEGEL ONLINE)

Was bedeutet das für die Konkurrenz wie Deliveroo und Foodora?

Sie haben nun vermutlich einen Mitbewerber mehr. In den USA setzt UberEats vor allem auf Schnelligkeit. In einigen Stadtgebieten gibt es auch die Option der Sofortlieferung – innerhalb von rund zehn Minuten.

Die Preise, die Uber im Ausland verlangt, sind in etwa vergleichbar mit denen von Deliveroo und Foodora. In Toronto kostet die Essenlieferung zum Beispiel 4,99 kanadische Dollar (rund 3,50 Euro). Wer eine Sofortlieferung wünscht, muss noch 2,99 Dollar drauflegen.

Im deutschen Gastrogewerbe befürchten einige eine Monopolstellung der beiden Anbieter Deliveroo und Foodora – Uber würde eine Alternative bieten (zeit.de). Wie stark Restaurants von den Lieferdiensten profitieren, ist derzeit noch sehr undurchsichtig.

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