Das Waffeleisen Tefal WM 311D liefert das perfekte Ergebnis. Allerdings nur auf einer Stufe. Lest hier den ganzen Test.

Affiliate-Links. Was ist das?

Wir haben in diesem Text Affiliate-Links gesetzt. Das heißt: Wenn jemand auf einen Link im Artikel klickt, und das Produkt in dem Online-Shop tatsächlich kauft, bekommen wir in manchen Fällen eine Provision. Produktbesprechungen erfolgen jedoch rein redaktionell und unabhängig. Mehr dazu

Erster Eindruck: Tefal steht für Qualität. Das bestätigt sich schon beim Auspacken. Das Herzwaffeleisen WM 311D ist elegant in silber gehalten, mit zwei dezenten Leuchten und einem funktionalem Schieberegler ausgestattet. Aber natürlich lassen wir uns nicht von Äußerlichkeiten ablenken. Entscheidend ist schließlich auf der Platte.

Material: Das Gerät erlaubt es, zwei Waffeln gleichzeitig zuzubereiten. Mit 3,2 Kilo gehört es zu den beiden Schwergewichten in unserem Test. Nur das Rommelsbacher (LINK) bringt noch ein paar Gramm mehr auf die Waage. 1200 Watt sollen den beiden antihaftbeschichteten Platten ordentlich einheizen. Der Schieberegler lässt uns die Temperatur von 1 bis 5 einstellen. Das Gerät rutscht selbst im Vollast-Betrieb nicht von der Stelle. Einen Ein- und Ausschalter gibt es nicht.

Backen: In 4:40 Minuten ist das Gerät auf seiner im Test gemessenen Maximaltemperatur von 175 Grad angelangt. Die Lampe schaltet nun von Rot auf Grün. Kein Gerät wird innen heißer. Dafür braucht es aber auch gut eine Minute länger als alle anderen Geräte, erwärmt sich zunächst nur auf fingerfreundliche 22 Grad. Die Backzeit auf höchster Stufe liegt dagegen mit 3:15 Minuten im Vergleich zu den beiden anderen Doppel-Geräten rund eine halbe Minute höher. Doch das Warten lohnt sich. Heraus kommt eine perfekt gebräunte Waffel, die saftig und knusprig ist. Die Dampfentwicklung ist selbst auf höchster Stufe gering, was ein weiterer Grund dafür sein könnte, dass die Waffel gelingt.   

Leider bekommt Tefal auf der anderen Teststufe nichts gebacken. Nach 2:40 Minuten auf Stufe drei schwappt uns eine halbrohe Waffel entgegen, die man so leider niemandem zum Verzehr anbieten kann. Im Betrieb unter Volllast (hier wurde beispielhaft ein Kita-Sommerfest simuliert und eine halbe Stunde durchgebacken) mussten wir das Gerät daher auf die höchste Stufe stellen, um nicht nur Ausschuss zu produzieren. Im Dauertest auf Stufe 5 konnte das Gerät dann auch wieder überzeugen. Der fehlende Überlaufrand wurde hierbei schmerzlich vermisst. UND: Leider würde das Gehäuse auch hier so heiß, dass wir Eltern nur raten können, ihre Kinder beim Backen nicht aus den Augen zu lassen. 73 Grad können schmerzhaft enden.

Reinigung: Das Saubermachen des Gerätes nach dem Backen ist kinderleicht und in wenigen Sekunden erledigt.

Fazit: Perfekte Waffeln zu einem ordentlichen Preis – das Tefal WM 311D Waffeleisen überzeugt in unserem Test mit wenig Dampfentwicklung, leichter Reinigung und guter Qualität. Aber leider nicht bei jeder Temperatur. Eine bessere Platzierung verschenkt das Gerät durch eine schwache Performance im mittleren Hitzebereich und ein unangenehm heißes Gehäuse. Ergebnis: Platz drei.

 

 

 


Food

Worauf man bei einem guten Waffeleisen wirklich achten sollte - der Test
Der Sieger überzeugt mit einem genialen Feature.