Bild: Nestor Bachmann dpa/bento
Zwei Fragen dazu

Die Gurke ist mittlerweile so etwas wie die deutsche Antwort auf Quinoa. Es gibt sie in Limonaden, Gesichtscremes und als Smoothie. Selten war Gemüse aus Brandenburg so sexy. Doch ausgerechnet dort, im Spreewald, hat das grüne Gewächs jetzt offenbar ein Image-Problem. Denn wie der Spreewaldverein am Sonntag mitteilte, konnte auf dem diesjährigen Gurkentag kein neues Gurkenkönigspaar gekrönt werden.

Warum?

Der Verband teilte mit, es habe in diesem Jahr schlicht an Bewerbern gemangelt. Offenbar ist das Ehrenamt, bei dem vor allem saures Gemüse in Gläsern beworben werden muss, nicht mehr wirklich populär. Saure-Gurken-Zeit im Spreewald also. 

Auch andere Obst- und Gemüsedynastien in Brandenburg bangen derzeit um die Nachfolge. In der Kleinstadt Guben fehlen ebenfalls Bewerber für das Amt der Apfelmajestät, wie der örtliche Tourismusverein kürzlich mitteilte. 

Früher war das Amt des Gurkenkönigs noch beliebt – jetzt fehlen die Bewerber. Das hier ist das Paar von 2010.(Bild: dpa)

Wie kann ich jetzt König oder Königin werden?

Der Thron des Gurkenkönigs bleibt in Spreewald vorerst verwaist. In Guben wurde die Bewerbungsfrist dagegen wegen der geringen Nachfrage noch einmal verlängert. Das "Appelfest" samt Krönung ist für Anfang September geplant. Neugierige Bewerberinnen und Bewerber können sich hier an den örtlichen Tourismusverband wenden.

Mit Material von dpa


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