Bild: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images
Zwei Antworten zu dem wissenschaftlichen Durchbruch

Wer Spaghetti vor dem Kochen zerbricht, der gilt für manche Feinschmecker ohnehin schon als Unmensch – doch den wenigsten wird es dabei auch gelingen, die Pasta in nur zwei Teile zu brechen, wenn man sie dabei an den Enden anfasst. In der Mitte wird immer noch mindestens ein weiteres Stück herausbrechen. 

Woran das liegt, das haben Forscher schon vor Jahren herausgefunden. Doch nun haben sich Wissenschaftler des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Frage angenommen, wie man es doch hinbekommt, die Spaghetti in zwei Teile zu zerbrechen.

Warum brechen Spaghetti normalerweise nicht in zwei Teile?

Selbst den 1988 verstorbenen Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman soll diese Frage beschäftigt haben, doch zu einer Antwort kam er nicht. Erst 2005 fanden französische Wissenschaftler heraus, dass ein dünner Stab, der von beiden Seiten gleichmäßig gebogen wird, immer zuerst ungefähr in der Mitte bricht – dort, wo die Biegung am stärksten ist. (SPIEGEL ONLINE)

Durch diesen ersten Bruch schnellt die gebogenen Nudel zurück, es breiten sich Kräfte wie eine Welle im Stab aus, sodass dieser an weiteren Stellen zerbricht. Für diesen Durchbruch wurden die Wissenschaftler ausgezeichnet – mit dem den Ig-Nobelpreis für kuriose Forschung.

Und was ist nun der Trick?

Vielleicht hofften die Forscher des MIT ebenso auf eine solche Auszeichnung, als sie sich der Frage annahmen, wie man denn nun Spaghetti "richtig" brechen kann. Dafür entwickelten sie einen Apparat, der die Nudeln biegen und drehen kann – und womit die Wissenschaftler dies präzise steuern können. 

Damit gelangten sie zur Erkenntnis: Wer Spaghetti in genau zwei Teile brechen möchte, muss sie zunächst um fast 360 Grad verdrehen. Das funktionierte zumindest bei den Sorten "Barilla No. 5" und "Barilla No. 7", welche unterschiedlich dick sind, schreiben die Forscher in einem Fachmagazin.


Streaming

Wie gut kennst du "Frozen"?

Nach Monaten den Sonnenscheins und der Hitze ist der Sommer schon so normal geworden, dass man sich ohne schlechtes Gewissen hinter Gardinen verstecken und mal wieder Filme gucken kann. Wer will schon jeden Tag ins Freibad?! Genau. 

Für maximale Abkühlung schnappt man sich dann einen Film über Schnee, Eis und Kälte - wie "Die Eiskönigin"!
Der Disneyfilm trotzt ohnehin allen Jahreszeiten und ist auf dem besten Weg zum Klassiker. Seit 2013 dominieren Elsa, Ana und Olaf bei Kindergeburtstagen, in Kinderzimmern und auf den Bühnen von Karaoke-Bars. 

Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass Frozen auch an dir nicht spurlos vorübergegangen ist. Aber kennst du dich in der eisigen Welt von Arendelle aus?