Bild: SodaStream

"Blondie" nennt sich der neue Sirup aus dem Hause Soda Stream. Wem Sprudelwasser mit Cola- oder Kirschgeschmack nicht mehr genug ist, der kann sich nun damit die Kante geben. Denn das Konzentrat ergibt beim Mischverhältnis 1:2 ein Pils mit 4,5% Alkohol.

Aber warum sollte man für einen Bier-Sirup auf sein Lieblings-Dosenbier oder kultige Bügelflaschen verzichten? Der Konzern selber spricht in einer Pressemitteilung vor allem die Faulheit der Biertrinker an: "Blondie garantiert [...] perfekten Genuss ohne Bierkisten-Schleppen oder lästiges Anstehen im Supermarkt". (Pressemitteilung)

Was sagen eingefleischte Bierfans dazu?

Wir haben Sebastian Schack, den Chefredakteur des Craftbeer Magazins gefragt:

„"Schon am Preis des Sodastream-Bieres lässt sich ablesen, dass es den Geschmacksansprüchen eines passionierten Biertrinkers mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht genügen wird."“
Sebastian Schack, Chefredakteur des Craftbeer Magazins

Umgerechnet kommt das Sodastream-Bier auf etwa 33 Cent für 0,33 Liter. Zu kaufen gibt es den Sirup und den "Beer Bar"-Sprudler vorerst aber nur online auf der Website des Unternehmens. Aber das macht ja auch Sinn, da die Zielgruppe ja ungern Einkäufe nach Hause trägt. Für einen Liter Sirup zahlt man €2,99, den Sprudler gibt es für €49,99.

Whiskey Soda war gestern. Jetzt kommt Beer Soda. (Bild: sodastream GmbH )

Für wahre Fans des Reinheitsgebots, sei das Sirup-Bier nichts, sagt Craft-Beer-Kenner Schack: Denn als verbotene Zutat sei Glukose im Sirup. "Ein netter Gag für die nächste Party ist 'Blondie' sicherlich, mehr aber auch nicht."

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