Der Severin WA 2106 ist extrem günstig - doch das hat seinen Preis. Lest hier den ganzen Test.

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Erster Eindruck: Wer für den niedrigen Preis ein schlecht verarbeitetes Produkt erwartet hat, wird beim Auspacken des Severin WA 2106 Doppel-Waffelautomaten positiv überrascht. Das Gerät ist in schlichtem Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite befinden sich zwei Signalleuchten und ein stufenloser Drehregler. Alles sieht so aus, als würde Waffelbacken mit diesem Gerät ein Selbstgänger. Ein Trugschluss?

Material: Das Plastik der Außenwände ist ebenso schlicht wie zweckmäßig. Das Gerät verfügt über zwei antihaftbeschichtete Waffelplatten und ist mit 2,36 Kilogramm bei unserem Test in der Kategorie „Mittelgewicht“ anzusiedeln. Die großzügigen 1200 Watt lassen sich per Drehschalter stufenlos ins Innere verteilen. Der Überlaufraum könnte etwas größer sein. Wer sich beim Teigeinfüllen verschätzt, sollte schonmal den Lappen bereithalten. Das Gerät ist rutschfest, einen An- und Ausschalter gibt es nicht.

Backen: Der Severin WA 2106 erreicht in unserem Test mit 168 Grad Celsius die zweithöchste Temperatur aller Waffeleisen. Dazu benötigt er 3:45 Minuten. Ein guter Durchschnittswert. Die rote Lampe signalisiert den Aufheizbetrieb. Leuchtet die grüne, können wir mit dem Backen loslegen. So entfällt lästiges Raten, ob nun Lampe "an" oder Lampe "aus" bedeutet, dass die Waffel fertig ist. Ein klarer Pluspunkt. Beim ersten Aufheizen wärmt sich das Gehäuse auf gute 26 Grad Celsius auf. Soweit so gut. Auf höchster Stufe springt die Lampe nach 2:49 Minuten von Grün auf Rot. Die Waffel ist zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht wirklich braun, aber genießbar. Richtig enttäuschend wird es bei der mittleren Stufe. Nach 2:26 Minuten fingern wir ein halbrohes Produkt aus dem Automaten, das wir uns kaum zu essen trauen. Nicht auszumalen, was auf niedriger Stufe herausgekommen wäre.

Die Dampfentwicklung ist im mittleren Bereich, doch das rettet das Testergebnis für den Severin nicht mehr. Im Betrieb unter Volllast (hier wurde beispielhaft ein Kita-Sommerfest simuliert und eine halbe Stunde durchgebacken) erreicht die Außenhaut unangenehme 67 Grad. Das liegt zwar im mittleren Bereich der getesteten Geräte, reicht aber, um Kindern einen ordentlichen Schrecken beim Berühren einzujagen.

Reinigung: Hier wird der negative Gesamteindruck leider nochmal bestätigt. Der übergelaufene Teig hat sich wie Lava vorgearbeitet und lässt sich nur mit viel Mühe und einem spitzen Messer aus den Standfüßen des Gerätes entfernen. Immerhin die Waffelplatten lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch vom Restteig befreien.

Fazit: Der Severin 2106 ist ein sehr günstiges Gerät, dessen Preis jedoch nicht die Schwächen aufwiegt. Die Waffelqualität lässt leider zu wünschen übrig, der Überlaufraum könnte größer sein. Weiterer Schwachpunkt: Das Gehäuse wird unangenehm heiß. Ergebnis: Platz vier in unserem Test.


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