Bild: Imago/Westend61

Samstagabend: Erstmal schön in eine Bar und ein paar Cocktails trinken. Am liebsten in einem großen Glas mit Schirmchen und Strohhalm. Ein paar Stunden später torkelt man aus der Bar, obwohl man doch gar nicht so viel getrunken hat. Woran mag das wohl liegen?

Erstmal liegt das natürlich an der Tatsache, dass man den Alkohol in Mischgetränken dank Zucker, Sirup oder Säften kaum schmeckt. Darüber hinaus gibt es einen weit verbreiteten Mythos: Man wird schneller betrunken, wenn man alkoholische Getränke mit einem Strohhalm trinkt. Angeblich könne der Körper den Alkohol so schneller über die Mundschleimhaut aufnehmen.

(Bild: Giphy )
Stimmt das?

"Wissenschaftliche Studien zur Frage, ob durch den Strohhalm trinken schneller betrunken macht, gibt es nicht", sagt zumindest Michael Musalek, Ärztlicher Direktor des Anton Proksch Instituts in Wien, einer der größten Suchtkliniken in Europa (SPIEGEL ONLINE).

Über die Mundschleimhaut könne der Körper nur geringe Mengen Alkohol aufnehmen. Seiner Meinung nach spricht die Anatomie des menschlichen Körpers gegen die Strohhalmtheorie. Außerdem: Die Mundschleimhaut nimmt gerade mal 0,02 Quadratmeter ein. Die Dünndarmschleimhaut hingegen 200 Quadratmeter. Von dort aus wird der Alkohol nach dem Schlucken in den Kreislauf aufgenommen. 


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Iran hat gewählt: Der liberale Rouhani bleibt Präsident

Die Iraner haben sich für eine internationale Ausrichtung ihres Landes entschieden und Hassan Rouhani im Amt bestätigt. Nach der Auszählung von fast 100 Prozent der Stimmen kam Rouhani auf etwa 58 Prozent, wie das Innenministerium in Teheran mitteilte. 

Der erzkonservative Gegenkandidat Ebrahim Raisi verlor deutlich, während der Amtsinhaber etwa 22,8 Millionen Stimmen erhielt, entschieden sich 15,5 Millionen für Raisi. Die übrigen Kandidaten hatte keine Chance auf das Amt. (Tagesschau)