Bild: Oliver Dietze/dpa
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Die Saarländer sind zuweilen schon etwas eigen. Im Rest der Republik macht man gern Witze über sie, über das kleinste Bundesland Deutschlands. Die Saarländer selbst halten sich auch für etwas Besonderes. Sind sie auch – dafür gibt es jetzt einen weiteren Beweis. Mit einer bahnbrechenden Erfindung machen sie anderen Bundesländern etwas vor.

Was ist passiert?

Ein kreativer Eisdielenbesitzer in Saarbrücken hat sich Gedanken über neue Sorten gemacht. 

Sein erster Einfall: Saarländer mögen Maggi. Nicht nur im Frühstücksei. Würde doch bestimmt auch als Eis funktionieren?, dachte sich der Eismann. Und setzte die Idee vor einem Jahr um. Der Werbespruch vom Eiscafé Favretti: "Für alle echten Saarländer." 

Seine nächste Kreation sollte einen Schritt weiter gehen. Noch tiefer in die saarländische Gourmet-Identität.

Und es wurde Schwenker- und Lyoner-Eis.

Und da ist echt Wurst drin?

Ja, kein Scherz. Die Eissorte hat auch die typische Lyoner-Farbe. Hautfarben. Für alle Nicht-Vegetarier könnte das Eis also das Frühstück ersetzen. Für 90 Cent die Kugel auch noch günstig. Die Eiskugeln werden im Becher gereicht und mit Crackern und Kräutern garniert. Na dann, guten Appetit.

Sind solche Sorten sind jetzt die Zukunft?

Rein salzige Eissorten setzen sich auf Dauer nicht durch, sagt die Sprecherin der Union der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland Uniteis, Annalisa Carnio, in Venedig. 

Die einzige Sorte, die in Kombination mit Salz funktioniert, ist Karamell.

Es gebe regelmäßig neue salzige Sorten: von Fischeis über Pizza-Eis und Weißwurst-Eis bis Kebab-Eis. "Diese Sorten probieren die Kunden einmal aus, nehmen dann aber wieder klassische Sorten." 

Also bleiben wir doch lieber bei Erdbeere, Schokolade und Vanille. 


Mit Material von dpa


Food

Wien verbietet Döner und Leberkäs in der U-Bahn
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Döner, Pizza, Leberkäse. All diese Dinge schmecken gut. Aber all diese Dinge haben auch einen Duft – und das finden nicht alle gut. Schon gar nicht, wenn man sich in einem geschlossenen Raum befindet.

Bestes Beispiel dafür: die U-Bahn. Wer im vollgestopften Waggon unter der Erde einen dampfenden Dürüm auspackt, kann sich der Missbilligung der Mitfahrenden sicher sein. Aber mehr als böse gucken können die dann auch nicht – ist ja schließlich nicht verboten!

Oder etwa doch?

Genau hier will die Stadt Wien nun ansetzen. Sie will das U-Bahn-Fahren für Wiener erträglicher machen, indem der Verzehr stark riechender Speisen verboten wird. Los geht es auf der U-Bahn-Linie 6, dort gilt die neue Regelung ab Herbst. Durchsagen und Plakate werden auf das neue Verbot hinweisen, Securities und Bahn-Mitarbeiter auf die Einhaltung achtgeben.