Bild: dpa/Anja Mia Neumann
Pfanne auf den Herd, Klimawandel wegfrittieren?

Wer sich eine große Portion Pommes bestellt, hat in der Regel nicht das beste Gewissen. Sie stecken voller Fett, machen dick und bei ihrer Herstellung entsteht der krebserregende Stoff Acrylamid. Aber: Lecker sind sie ja trotzdem. Und: Britische Forscher sind der Meinung, dass die Herstellung von Pommes sogar gut für das Klima sein könnte (Deutschlandfunk Nova). Dieser Frage gehen sie in einem Beitrag für das Fachmagazin Nature nach.

Ihre These: Fettmoleküle, die beim Frittieren entstehen, sorgen dafür, dass sich mehr Wolken formen.

So wird die Erderwärmung verlangsamt, denn Wolken kühlen das Klima herunter. Demnach verbinden sich die Fett-Moleküle in sogenannten atmosphärischen Tropfen, die dadurch länger als normal in der Atmosphäre bleiben. So würde die Entstehung von Wolken begünstigt. Die Tropfen und die daraus entstandenen Wolken sollen laut BBC für ein Viertel des reflektierten Sonnenlichts verantwortlich sein.

Also schnell die Fritteuse anschmeißen und die Welt retten? 

Davon raten die Forscher ab. Die gesundheitlichen Folgen würden wahrscheinlich gravierender sein als der gute Einfluss aufs Klima. Tatsächlich hat die EU gerade ihre Regeln für die Zubereitung von Frittiertem verschärft. So soll weniger Acrylamid entstehen. 

Acrylamid entsteht beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren von Lebensmitteln, die besonders stärkehaltig sind, also zum Beispiel Kartoffel, Mehl und Kaffee. In Tierversuchen wurde ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Stoff nachgewiesen. (SPIEGEL ONLINE)

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