Pizza selbst machen
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Die besten Produkte für hausgemachte Pizza

Raus aus der Tiefkühltruhe und rein in den Ofen? Na gut, notfalls würden wir Pizza auch so essen. Aber Pizza ist nicht gleich Pizza, und selbstgemacht schmeckt sie natürlich gleich viel besser. Zumindest, wenn man ein wenig vorbereitet an die Zubereitung geht. Die wichtigseten Faktoren:

  1. Die richtige Temperatur. Die wenigsten von uns haben Zugang zu einem superheißen Pizza-Backofen. Macht nichts: Ein Pizzastein oder sogar ein spezieller Mini-Ofen können helfen.
  2. Den perfekten Teig. Für einen knusprig-lockeren Teig reichen Mehl, Wasser, Salz und Hefe. Aber mit speziellem Mehl oder entsprechenden Teigmischungen geht es noch einfacher.
  3. Die passende Küchenausrüstung. Mit Knoblauchpresse, Pizzaschaufel, Pizzaschneider und Co. macht Pizzabacken Spaß.
  4. Ein gutes Rezept. Wir hätten da ein paar Buchtipps.
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Alles klar? Dann lass uns gleich loslegen! 

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1 Pizza selbst machen: Backen mit Pizzastein

Ein normaler Backofen wird nicht so heiß wie der Profi-Ofen in der Pizzeria. Mit einem Pizzastein gelingt trotzdem eine Pizza mit knusprigem Boden. Der Stein kommt bei maximaler Temperatur in den Ofen und wird ordentlich vorgewärmt.

Die Steinplatte sorgt dafür, dass die Pizza auch von unten schnell eine hohe Temperatur abbekommt – und sie saugt Feuchtigkeit aus dem Teig.

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Dieses Pizzastein-Set hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und verkauft sich wie geschnitten Brot: Die 38x30 cm große Steinplatte aus Cordierit hat genau die richtige Größe für herkömmliche Backöfen. 

Mit der beiliegenden Pizzaschaufel aus handgeschliffenem Birkenholz kannst du die rohe Pizza besonders leicht in den Ofen befördern. Auch noch mit im Set: Ein Pizzamehl zum Ausprobieren und eine Anleitung mit Rezeptvorschlägen

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Etwas teurer, aber ebenfalls ausgezeichnet bewertetDas Pizzastein-Set von #benehacks, das neben beiliegendem Rezeptbuch und Pizzaschaufel schon in einer schönen Pizza-Geschenkebox ankommt. 

Für ein paar Euro mehr kannst du auch einen dickeren Stein wählen – dieser braucht zwar länger zum Aufheizen, bleibt aber auch wesentlich länger heiß und du kommst damit der originalen Steinofen-Pizza noch ein wenig näher.

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TIPP: Lege den Pizzastein möglichst mittig auf den Gitterrost und verwende Backpapier höchstens für die ersten Minuten. Bei zu hohen Temperaturen kann dieses sonst abbrennen oder ankokeln. Lass den Pizzastein auch immer nur im Ofen auskühlen.

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Zum Abwischen genügt ein Tuch. Mit Wasser reinigt man den Stein lieber nicht – falls doch, muss er ausreichend trocknen, um nicht Schimmel anzusetzen oder beim Backen zu zerspringen.

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Hartnäckige Backreste entfernst du am besten mit einem Ceranfeld-Schaber (hier findest du einen besonders gut bewerteten Schaber) oder feinem Schmirgelpapier.

Der Highclass-Backstein: Dieses Modell ist zwar wesentlich teurer, hat aber nur begeisterte Bewertungen. Aufgrund der Glasierung scheint er noch umgänglicher in der Reinigung und Pflege zu sein.

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Wenn du genau wissen willst, welche Temperatur dein Pizzastein erreicht, misst du das am einfachsten mit einem Infrarot-Thermometer

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Dieses hier hat einen Messbereich von -50 bis 550 Grad Celsius und du kannst damit berührungslos und in Sekundenschnelle die jeweilige Temperatur von Schweinebraten, Weißwein, Heizung, Schwimmbad, Wasserdampf (und was dir sonst noch in den Sinn kommt) rauskriegen.

TIPP: Um Energie und Zeit zu sparen, backe gleich mehrere Pizzen und lege dir einen Vorrat selbstgemachter Tiefkühlpizzen an. Ein Pizzastein lässt sich übrigens auch hervorragend für selbstgemachtes Brot, Brötchen oder Flammkuchen einsetzen.

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Pizza selbst machen: Mit Mini-Pizzaofen

Dieser tragbare Pizzaofen ist vergleichweise handlich, sieht schick aus und bietet ein tolles Preis-Leistungsverhältnis. Dank der eingebauten Steinfläche erreicht der G3Ferrari sehr schnell Temperaturen von bis zu 390 Grad Celcius. Das ist deutlich mehr als ein herkömmlicher Ofen.

Damit reduziert sich die Backzeit um ein Vielfaches, egal ob es sich um Pizza, Brötchen oder Fleisch handelt. Im Gebrauch entsteht keinerlei Geruchs- oder Rauchentwicklung und auch die Reinigung geht flott – so soll es sein.

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Falls du mehr Power brauchst, oder du den WG-Dauerbetrieb planst, könnte der Royal Catering Pizza-Ofen etwas für dich sein. Mit zwei getrennt regulierbaren Backkammern, hochwertigen Steinböden aus Schamotte und 3000 Watt Leistung, ist das Gerät sogar für den professionellen Einsatz geeignet.

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Dieser Tisch-Pizzaofen aus Terracotta muss erst mal ordentlich vorgeheizt werden – aber dann können bis zu 6 Leute gleichzeitig ihre eigenen Mini-Pizzen darin backen. Ist sowas wie die italienische Variante vom gemeinsamen Raclette-Essen, macht aber noch mehr Spaß.

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2 Pizza selbst machen: So klappt der perfekte Teig

Ausschlaggebend für eine gute Pizza ist die Verwendung des richtigen Mehls. Nur bei einem bestimmten Körnungsgrad entwickelt sich ein pizza-typischer Teig, der außen Blasen wirft und innen fluffig bleibt. 

Besser als normales Weizenmehl (Typ 405) eignet sich spezielles Pizzamehl, dass du (neben dem Namen) auch an der Typisierung (Typ 00) erkennst.

Empfehlenswert sind unter anderem das Mehl von Caputo – hier in der 5 Kilo-Variante und in der noch etwas feineren 10-Kilo-Version. Auch sehr beliebt: Das Pizzamehl von Favero, das es auch als normale 1-Kilo Packung zu kaufen gibt.

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Falls du bestimmte Vorlieben oder Unverträglichkeiten hast, gibt es auch bereits spezielle Teigmischungen –  zum Beispiel dieser glutenfreie Pizzateig vom Biohof, oder der Dinkel-Pizzateig von Demeter.

3 Pizza selbst machen: Praktische Küchengeräte

Falls du noch keine hast, brauchst du spätestens jetzt eine ordentliche Knoblauchpressedieses Modell ist sehr beliebt, hat einen integrierten Abstreifer und ist vor allem leicht zu reinigen.

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Eine Parmesan-Reibe kann auch nie schaden – diese hier ist besonders praktisch designt, da die Reibe gleichzeitig eine Frischebox für überschüssigen geriebenen Käse, beziehungsweise eine Aufbewahrungsbox für das restliche Parmesanstück ist.

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Eine Küchenmaschine hilft dabei, größere Mengen an Teig zu verarbeiten, ohne eine Sehnenscheidenentzündung zu bekommen. 

Dieses preiswerte Modell von Klarstein ist eine leistungsstarke Teigknetmaschine ohne Schnickschnack, die immer wieder empfohlen wird – hier sind Knethaken, Schlagbesen, sowie eine Edelstahl-Schüssel für bis zu 2 Kilogramm Teig dabei.

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Auch bei Pizzaschneidern gibt es Qualitätsunterschiede – mit diesem scharfen Wiegemesser zerteilst du deine selbstgemachte Pizza mit so viel Stil, wie sie verdient.  

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4 Pizza selbst machen: Gute Rezepte

In diesem Kochbuch liefert die Autorin Hintergrundwissen rund um unser Lieblings-Fastfood und hat rund hundert Rezepte gesammelt – von traditioneller Napolitana bis hin zu ausgefallenen Varianten wie Avocado-Pizza, Thai-Pizza und Schokopizza mit Himbeeren. 

Laut der Bewertungen ist das Nachkochen einfach und alles - von Teigherstellung bis zum richtigen Belag - wird verständlich erklärt.

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Du legst in deiner Ernährung Wert auf Low Carb, willst aber trotzdem nicht auf Hawaii, Cardinale und Margherita verzichten? Dann gibt es eine Neuerscheinung auf dem Kochbücher-Markt, die dich sicher interessiert:

In diesem top bewerteten Low-Carb-Kochbuch findest du richtig gute Rezepte für beliebte Pizzen in der Low Carb-Variante.

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In der "Trattoria-Küche" erklären die zwei Meisterköche Carluccio und Contaldo ausgewählte Rezepte aus der italienischen Küche. Unter anderem geht es natürlich auch um die richtige Zubereitung einer echt-italienischen Pizza

Für Italien-Fans, die mehr wollen: "Der Silberlöffel" ist erstmals 1950 erschienen und gilt als Bibel der italienischen Küche, mit ganzen Menüfolgen typischer Rezepte -  hier geht es zur Neuausgabe.

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"Pizza Camp: The Art of Pizza" ist ein englisch-sprachiger Guide zur perfekten Pizza. Joe Beddia aus Philadelphia erklärt mit tollen Texten und anhand detailreicher Fotos jeden Schritt. 

Er stellt dabei auch jede Menge leckerer Rezept-Varianten vor -  mit diesem Buch kommt jedenfalls auch der absolute Kochanfänger am Schluss zur selbstgemachten Pizza.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!



Trip

Elyas M'Barek, Heidi Klum, Kraftklub: Aus welcher Stadt kommen diese Promis?
Wie gut kennst du dich aus?

Städte an ihren Sehenswürdigkeiten erkennen, ist oft sehr einfach. Städte an ihren bekannten Persönlichkeiten erkennen, oft nicht so einfach. Dass Karl Lagerfeld aus Hamburg kommt, weiß fast jeder. Aber weißt du auch, wo Heidi Klum geboren wurde? Oder wo "Kraftklub"-Frontman Felix Brummer das Licht der Welt erblickte? 

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