Bild: Bernd Thissen/dpa
Die 🍕-Industrie spielt mit

Ernährungsministerin Julia Klöckner will Fertigprodukte gesünder machen. Eine Idee: kleinere Tiefkühlpizzen für kleinere Bäuche.

Was hat Klöckner vor?

Die Ernährungsministerin will eine Vereinbarung mit der Lebensmittelindustrie schließen, nach der Fertigprodukte zukünftig weniger Zucker, Salz und Fett enthalten sollen. Also alles, was die Fertigprodukte billig und lecker macht.

Außerdem fordert die Politikerin kleinere Größen bei Softdrinks und Tiefkühlprodukten. Das Ministerium soll sich mit Verbänden der Lebensmittelindustrie bereits auf eine "Grundsatzvereinbarung" geeinigt haben. Bis Ende des Jahres sollen die Details folgen. (Bild)

Verbietet die Bundesregierung ungesundes Essen?

Nein. Die Vereinbarung mit der Lebensmittelindustrie wäre ohnehin auf freiwilliger Basis der Unternehmen. Es ist kein Gesetz geplant, das den Herstellern bestimmte Zutaten oder Größen vorschreibt. 

Verbraucherschützer warnen aber, dass Fertigprodukte meist mehr Zucker, Salz und Fett enthalten als selbstgekochtes Essen. Dies könne zu Übergewicht und gesundheitlichen Problemen führen. (Süddeutsche Zeitung)

Deshalb fordern viele Experten eine Lebensmittelampel auf Fertiggerichten, die anzeigt, wie viel Fett, Zucker und Salz enthalten ist. Davon hält die Industrie nicht besonders viel: Sie möchte Kunden nicht mit roten Ampeln verschrecken. Dann doch lieber eine freiwillige Vereinbarung mit dem Ministerium.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Gespräche mit der Industrie sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Regierung hatte bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass es bis 2019 eine "nationale Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten" geben soll. 

Handwerksbetriebe wie Bäcker sollen aber ausgenommen werden. Außerdem sollen die Kennzeichnungen auf Produkten vereinfacht werden. Somit soll man künftig schneller erkennen, was in einem Produkt enthalten ist.


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