Bild: Imago/Panthermedia Montage: bento

Okay, seien wir ehrlich. Gibt es etwas besseres als einen Samstagabend mit deinem Schatz? Ja! Denn es gibt Ofenkäse. Jeder, der schon mal einen Ofenkäse gegessen hat, kennt dieses atemberaubende Gefühl. Du kommst nach einem stressigen Tag nach Hause und tauchst dann ein kuspriges Stück Baguette, in diesen warmen, cremigen Topf voller Käse. 

Hier sind 13 Tweets, die jeder Ofenkäse-Liebhaber verstehen wird:

Ofenkäse schmeckt einfach mit allem. 

Ofenkäse kannst du IMMER essen.

Ofenkäse verurteilt dich nicht.

Nicht einmal, wenn du dir dazu ein ganzes Baguette reindrückst. 

Hallo, wenn ich den Herd einschalte und da so ein Blech rausziehe, dann ist das auch Arbeit, okay?

Und außerdem kommt man dabei erst auf die wirklich guten Ideen.

Äh, also manchmal jedenfalls.

Ofenkäse bringt dich einfach runter. Krasser als Yoga. 

Stell dir vor, du ziehst um und kannst dir keinen Käse machen. Oh-mein-Gott.

Ofenkäse ist wie ein Wellness-Wochenende für deine Beziehung.

MANCHMAL IST ER EINFACH DEINE BEZIEHUNG!

Es ist, was es ist.

Nur eine Sache, wird man wohl nie verstehen können. 


Gerechtigkeit

Ungarns Regierung erlässt "Sklavengesetz" – seitdem gehen Menschen auf die Straßen

Zum dritten Mal in Folge sind in der Nacht zum Samstag Tausende Menschen in Budapest auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung des rechten Ministerpräsidenten Viktor Orban zu demonstrieren. Ausgelöst hatte die Proteste ein am Mittwoch beschlossenes Gesetz zur Arbeitszeit.

Wogegen wird protestiert?

Mit dem Gesetz werden die zulässigen Überstunden von 250 auf 400 im Jahr erhöht – während der Arbeitgeber bis zu drei Jahre lang Zeit hat, diese zu bezahlen. Bislang musste das innerhalb eines Jahres geschehen. Ungarische Gewerkschaften bezeichnen es als ein "Sklavengesetz".

Die Proteste richten sich aber auch gegen den gesamten Kurs der rechtsnationalen Regierung. In dem Land gelten Obdachlose seit dem Sommer als kriminell, außerdem sorgte Ministerpräsident Orban mit einem neuen Hochschulgesetz dafür, dass eine von George Soros, US-Milliardär ungarischer Herkunft, gegründete Universität das Land verlassen musste (SPIEGEL ONLINE).