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Ex-First-Lady Michelle Obama hatte während der Amtszeit ihres Mannes mehrere Themen, die ihr sehr am Herzen lagen. Ganz weit vorne: Kinder und Gesundheit. Am besten noch beides in Kombination.

Daher setzte sie sich leidenschaftlich dafür ein, dass sich amerikanische Familien mehr bewegen und gesünder essen. Ein verständliches Vorhaben in einem Land, in dem 36 Prozent aller Menschen nicht nur übergewichtig, sondern fettleibig sind. Knapp ein Drittel der Bevölkerung hat entweder Diabetes oder eine Vorstufe davon. (CDC Obesity Facts, CDC Diabetes)

Doch Donald Trump hat andere Prioritäten – und das findet Michelle Obama gar nicht witzig.

Trumps Regierung hat Anfang Mai angekündigt, von Michelle Obama erkämpfte Richtlinien wieder zu lockern. Es geht um gesünderes Essen in Schulen und um Kalorienangaben auf Speisekarten von Restaurants und Produkten im Supermarkt. (The Guardian)

Nach einigen Monaten der medialen Abwesenheit hat sich die ehemalige First Lady bei diesem Thema nun zurückgemeldet. Auf einer Konferenz der gemeinnützigen Organisation Partnership for a Healthier America fand sie deutliche Worte für die Politik von Trump. Und das, ohne seinen Namen ein einziges Mal zu erwähnen.

Was hat sie gesagt?
  • "Bei diesem Thema muss man sich ganz genau die Motive anschauen: Warum willst du nicht, dass unsere Kinder in der Schule gutes Essen bekommen? Was stimmt mit dir nicht?"
  • "Und warum ist das ein Parteithema, warum ist es ein Politikum?"
  • "Dieses Thema ist nicht so kompliziert. Sag mir einfach, was in meinem Essen drin ist. Warum ist das ein Problem?"
  • Zum Publikum sagte sie: "Liebe Mütter, ob ihr mich nun mögt oder nicht: Denkt darüber nach, warum jemand es in Ordnung findet, dass unsere Kinder Mist essen. Warum sollte man das feiern? Warum sollte man das okay finden?"
  • Abschließend rief sie die Zuschauer dazu auf, die Debatte weiterzuführen: "Ihr müsst euch alle fragen, was da los ist. Denn ich verstehe es nicht."

Die Videoqualität ist nicht die allerbeste, aber hier kannst du dir das vollständige Gespräch anschauen:

Abgesehen von den Enttäuschungen über die Trump-Regierung geht es den Obamas aber offenbar gut: "Alles ist wunderbar", sagte Michelle Obama in dem Gespräch. Der Status als Ex-Präsident und Ex-First-Lady sei für beide völlig in Ordnung. Barack gehe es gut und er genieße es, nicht ständig mit zugeknöpftem Hemd durch die Welt laufen zu müssen.


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