Wraps. Salate. Kaffee. Frühstück den ganzen Tag. Neue Einrichtung in den Restaurants. McDonald's hat einiges ausprobiert, um aus der Verlustzone zu kommen. Nachdem das offenbar funktioniert hat und die Zahlen wieder stimmen, geht es nun ans Kerngeschäft: an die Burger.

McDonald's probiert nun frisches Hackfleisch aus. Normalerweise werden die Fleischpatties tiefgefroren angeliefert und kommen so auf die heiße Metallplatte. In 14 Restaurants in Dallas probiert das Unternehmen jetzt aus, wie Kunden auf frische Burger reagieren und ob sich die Zubereitung finanziell rechnet.

Außerdem probiert McDonald's neue Big-Mac-Größen aus: In Columbus und Ohio gibt es den Grand Mac, einen größeren Big Mac, und einen kleineren Mac Junior. Ob und wie diese Produkte auch nach Europa kommen, steht noch nicht fest.

Hamburg-Icon von Agarunov Oktay-Abraham


Fühlen

Wie es sich anfühlt, wenn man aus seiner Religion aussteigt

Während Batya von ihrem Leben erzählt, spielt eine Geigerin in der Nähe "My way" und der Song könnte passender nicht sein. Es ist ein Freitagmittag am Zionsplatz, mitten in Jerusalem. Batya sitzt hier oft mit Freunden auf den Stufen vor einer Bank. "My way", das ist Batyas Motto, auch wenn sie es nie absichtlich dazu gemacht hat.

Batya, 21, war mal religiös. Ursprünglich stammt sie aus Antwerpen, als sie neun war zog ihre Familie nach Bet Shemesh. Das ist eine Stadt in der Nähe von Jerusalem, in der ziemlich viele ultra-orthodoxe Juden leben. Die Männer tragen schwarze Mäntel und Hüte, studieren die meiste Zeit die für sie heiligen Schriften. Die Frauen halten ihre Körper bedeckt und kümmern sich um den Haushalt und die vielen Kinder. Wenn sie heiraten, tragen sie Perücken. Weil Haare sinnlich sind, deshalb soll sie nur der Ehemann sehen.