Bild: Imago/Rene Traut

Okay, das ist keine Überraschung: Das Essen, was du bei McDonald's bekommst, ist weder besonders hochwertig noch gesund. Trotz allem geht man als Kunde erstmal davon aus, dass die Küche einigermaßen sauber aussieht. 

Ein McDonald's-Mitarbeiter aus dem US-amerikanischen Louisiana, Nick, hat nun ein paar Fotos veröffentlicht, die ihn offenbar seinen Job gekostet haben. Die Bilder zeigen, wie es in der Küche einer McDonald's-Filiale wirklich aussieht. 

Das erste Bild zeigt eine längliche Rinne, die offenbar aus der "McFlurry"-Eismaschine stammen soll. Darin zu sehen: schleimige, ranzige Ablagerungen.

Nick merkt an, dass das nicht der Zustand der Maschine ist, wenn sie nicht funktioniert – so sieht die Maschine laut ihm aus, wenn alles ganz normal läuft.

Nachdem einige Leute vermuten, dass es sich dabei nur um ein Fettsammelbecken handelt, postet Nick ein weiteres Foto von der Rückseite der Eismaschine: 
So sieht das Becken mit dem Fett übrigens aus: 
Und hier, nicht ganz so überraschend, ein paar Bilder von dem gefrorenen Fleisch. 
Geputzt wird in dieser Filiale scheinbar nicht ganz so gründlich.
Die Reaktionen der Nutzer: angeekelt.

Zufall? Schlechter Tag? Gegenüber der HuffingtonPost sagt Nick, dass er seit März in dieser Filiale gearbeitet habe – so habe es dort immer ausgehen. Obwohl es die Aufgabe der Manager sei, die Eis-Maschine zu säubern, habe er nie jemanden dabei gesehen. 

Gut – das mag sein, schließlich wird er nicht jeden Tag und zu jeder Tageszeit gearbeitet haben. Auch zeigen die Bilder nur eine Filiale, davon kann man nicht auf alle anderen Restaurants schließen.

Erschreckender ist eine andere Aussage: 

"Manchmal haben meine Kollegen Essen fallen lassen und haben es danach wieder in das Brötchen gepackt. Ich habe es mehrmals gesehen." 

Update: Mittlerweile hat sich McDonald's zu den Fotos in einem Statement geäußert: Die Fotos würden die Firmenstandards nicht reflektieren. "Wir verpflichten uns großartige Restaurants zu betreiben. Diese sollen unseren Kunden hochqualitatives Essen, Service und eine saubere Umgebung bieten," heißt es weiter. Auf den Fotos seien Teile von Küchengeräten zu sehen, die nicht in Kontakt mit Lebensmitteln kommen und regelmäßig gereinigt werden. (HuffingtonPost

Nick sagte der Zeitung, die Veröffentlichung der Bilder habe ihn letztendlich seinen Job gekostet.


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