Bild: dpa/Matthias Schrader
Kann man machen.

Es gibt so Momente im Leben, da weiß man nicht mehr weiter. Der gerade aufgebaute Ikea-Schrank fällt in sich zusammen. Der Türsteher will einen einfach nicht in den Club lassen. Man packt den lauwarmen McDonald's-Burger aus dem labbrigen Papier – und er schmeckt einfach überhaupt gar nicht.

Normalerweise macht man in solchen Momenten das Folgende: Die Mitbewohnerin fragen, ob sie einem hilft. Sich einen anderen Club suchen. Und im Falle des schlecht schmeckenden Burgers: nach Hause gehen, vergessen, das nächste Mal woanders Burger essen.

Oder man macht es wie ein ein 33-Jähriger aus Ludwigshafen. Ihm schmeckte sein McDonalds-Burger nicht. Der Service in der Filiale passte ihm ebenfalls nicht. Er rief die Polizei. Sollten die das Problem doch lösen.

Die Beamten kamen tatsächlich zum "Tatort". Sie nahmen den Mann und seine Sorgen auch sehr ernst – konnten aber nichts gegen sein Problem unternehmen, wie die Polizei Ludwigshafen in einer Pressemitteilung schreibt. Sie sagten ihm, "dass sein Anliegen keinen Anlass für ein polizeiliches Einschreiten bietet."

Trotzdem ließen sie den um sein Essen trauernden Mann nicht einfach zurück. Sie rieten ihm, sich mit seiner Beschwerde direkt an McDonalds zu wenden. Und, viel wichtiger: in Zukunft eine andere Filiale der Kette zu nutzen. 

Der Pressemitteilung zufolge war der "Beschwerdeführer" damit einverstanden. Na dann!


Gerechtigkeit

Ja/Nein/Vielleicht: AfD streitet über Umgang mit Pegida und Neonazis
Während die einen streiten, demonstrieren die anderen schon wieder mit Neonazis.

In der AfD ist eine Diskussion über den Umgang mit rechtsradikalen Gruppen wie Pegida ausgebrochen. Während der Bundesvorstand Medienberichten zufolge am Samstag vor einer Zusammenarbeit warnte (Süddeutsche.de), verteidigte der sächsische Landesverband auf einem Parteitag seine Nähe zu Bewegungen wie Pegida.