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In den Nachrichten – und sogar auf Modeblogs und Webseiten von Computerzeitschriften – gibt es gerade fast kein wichtigeres Thema als Maggi-Würze. Genau, die salzige, braune Flüssigkeit aus den dickbauchigen Flaschen mit dünnem Hals: 

  • Skandal! Nestlé will die Rezeptur von Maggi ändern – geht's eigentlich noch?
  • Schock für Maggi-Fans - Rezeptur wird geändert!
  • Maggi - die umstrittene Kult-Würze bekommt eine neue Rezeptur
  • Foodies aufgepasst: Die beliebte Maggi-Würze bekommt eine komplett neue Rezeptur
Was steckt dahinter?

Der Lebensmittelkonzern Maggi, der zu Nestlé gehört, will in den kommenden drei Jahren bei vielen Produkten "auf Inhaltsstoffe verzichten, die kaum jemand kennt".

Soll wohl heißen: weniger künstliche Zusatzstoffe, mehr natürliche Zutaten. Aber so genau sagt Nestlé das in seiner Pressemitteilung gar nicht. Stattdessen wird nur gesagt, dass die Industrieprodukte künftig "natürlicher" und "schmackhafter" werden sollen.

Nicht "natürlich", sondern "natürlicher". 

Daraus wurde dann schnell die Nachricht: Das Rezept für die Maggi-Würze ändert sich. Der böse Verdacht: Der Geschmack ändert sich gleich mit.

Schockschwerenot!

Die Nachricht vom vermeintlichen Ende der Maggi-Würze machte die Runde. Plötzlich schienen alle Fan der schlimmen Tunke zu sein – deren Kücheneinsatz in den letzten Jahren noch als Bankrotterklärung galt. Wer mit Maggi würzt, versäuft auch das Familiengeld und schädigt den Nachwuchs mit Passivrauchen.

Vorbei! Plötzlich sehnen sich alle wieder nach Maggi-Würze. So dunkle Kleckser hinterließ die Würzsoßennews auf dem Markenimage, dass sich Maggi offenbar zum Handeln gezwungen sah.

Zwei Tage später teilt Maggi nun mit:

"Natürlich soll sich am produkt-typischen Geschmackserlebnis nichts ändern. Dies gilt insbesondere für unsere Maggi Würze, wie Fans sie kennen und lieben."

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Die ohnehin nur vage angedeuteten Änderungen könnten vielleicht wirklich die Maggi-Würze treffen. 

Aber ändern soll sich eigentlich nichts.

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