"Die beste Aufbackpizza der Stadt" zu machen, zieht irgendwann nicht mehr.

Wenn du Anfang Zwanzig bist, ist "Kochen" noch gleichbedeutend mit "Essen warm Machen". Du brätst nicht, du dünstest nichts an – du steckst Zeug in die Mikrowelle und wartest, bis es Bing macht. Du schmeckst deine Mahlzeiten auch nicht mit erlesenen Gewürzen ab, sondern haust Tabasco drauf, bis dein Teller Feuer fängt.

Und das ist auch völlig in Ordnung: Es würde sowieso kein normaler Mensch auf die Idee kommen, sich ausgerechnet von dir bekochen zu lassen.

(Bild: Giphy )

Mit Ende 20 ändert sich das aber. Nicht nur wird der eigene Gaumen anspruchsvoller – deine Kochkünste werden auch bei der Partnersuche zum Asset. Es heißt, gutes Essen ist der Sex der alten Leute. Für Dreißigjährige gilt: Ohne gutes Essen kannst du Sex auch vergessen. Und um gutes Essen zu kochen, brauchst du ein paar Dinge.

Was für Dinge, zeigen wir dir hier – vom absolut Essentiellsten bis hin zu Schnickschnack für Fortgeschrittene.

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Erst mal die Theorieprüfung

Kochen ist wie Sex: Fast jeder tut es; fast jeder denkt, er kann es; die wenigsten nehmen sich genügend Zeit; am Ende hat man einen dicken Bauch und einen faden Geschmack im Mund; und wenn danach einer ins Zimmer kommt, riecht er sofort, dass hier gekocht wurde.

Und natürlich: Beides will gelernt sein. Bevor du also den Kochlöffel in die Hand nimmst, lies erst mal ein paar Kochbücher.

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Jetzt aber ran an die Buletten!

Es gibt Leute, die nehmen für alles dasselbe Messer: für Fleisch, Fisch, Gemüse, Brot, zur Fingernagelpflege und um sich gegen Braunbären zu verteidigen. Das ist okay, wenn du Crocodile Dundee bist. Alle anderen sollten sich ein Set zulegen.

Und weil dir kaum etwas so konstant an den Nerven sägt wie schlechte Messer, solltest du hier am wenigsten sparen. Beziehungsweise: Lass dich beschenken! Von WMF gibt es ein großes Set für unter 100 Euro. Das wäre ein Anfang. Und damit die Klingen nicht gleich wieder am Ende sind, hol dir am besten auch gleich noch einen Messerschleifer.

(Bild: Giphy )
Töpfe und Pfannen

So ein durchschnittliches Topfset hat fünf Töpfe: einen kleinen für Soßen, einen großen für Suppen oder Kartoffeln und dann noch drei für die Katz. Wer weder viele Kinder hat, noch Soldaten bei sich beherbergt, sollte großen Sets eher aus dem Weg gehen. Hier gibt es ein gutes Dreiteiliges. Das reicht.

Bei Pfannen kann man noch radikaler sein: Eine reicht. Die sollte aber gut sein, weil billige Pfannen ungleichmäßig heiß werden und Teflonbeschichtung auf dein Essen bröseln. Diese hier finden alle toll. Und wenn du dann noch Geld übrig hast, hol dir einen Wok: Mit dem ist Kochen so einfach, dass du deine Mikrowelle rausschmeißen kannst.

Endlich Schubladendenken

Wenn du gute Messer und gute Töpfe hast, bist du schon ziemlich okay ausgestattet. Aber natürlich solltest du noch ein paar andere Sachen in der Schublade haben. Unter anderem:

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Zeit, dass sich was dreht

So, jetzt wird’s elektrisch. Weil man kann Eischaum zwar theoretisch auch per Hand schlagen. Danach hat man dann aber nicht nur lecker Kuchen, sondern auch lecker Sehnenscheidenentzündung. Wenn man mehr als einmal im Jahr backt, sollte man darum einen Handrührer besitzen.

Ebenfalls unersetzlich: ein Stabmixer. Die Älteren unter euch kennen das Ding noch aus der Sendung "Glücksrad", wo sich das geschätzte 95 Prozent der Kandidaten als Preis ausgesucht haben. Und zurecht: Mit dem Ding lassen sich super Soßen und Suppen machen, selbst Smoothies sind möglich, wenn auch nicht so schnell wie mit einem Smoothiemaker.

Für Fortgeschrittene

Immer noch Geld übrig und Platz im Schrank? Sehr gut, weil jetzt kommen die Dinge, mit denen du richtig beeindrucken kannst. Stell dir mal das Gesicht deines Dates vor, wenn du ganz nebenbei erzählst, dass du die Pasta selbstgemacht hast (mit dem Pastamaker nämlich).

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Wenn du zum Nachtisch dann selbst gemachtes Eis auf selbst gemachten belgischen Waffeln servierst, bist du die Nacht ganz sicher nicht allein. Am Morgen danach gibt’s dann Toast und Eier aus dem gigantisch bewerteten Toast-und-Eier-Maker und heiße Schinken-Paninis aus dem Kontaktgrill. Es sei denn, dein Gast ist Vegetarier: Für den Fall hast du eine Tofu-Presse da, weil entwässerter Tofu angeblich besser schmeckt. Alter, bist du absurd gut ausgerüstet!

Für Küchen-Fashionistas

Das Auge isst mit, heißt es. Da sollte auch der Koch auf sein Aussehen achten. 'Ne ordentliche Schürze hilft – zum Beispiel eine mit Breaking Bad Wortspiel drauf. Passend dazu gibt’s grellbunte Topfhandschuhe, mit denen du tatsächlich ein bisschen so aussiehst, als würdest du Drogen anrühren. Und tust du ja auch: Zumindest deine Freunde sind süchtig nach deinem Essen.

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Tech

So sieht das streng kontrollierte Internet in China aus
Was hinter der Großen Firewall läuft

Das Internet, wie wir es kennen, vernetzt weite Teile der Welt. China aber macht nicht mit: Das Internet funktioniert im Reich der 1,4 Milliarden Chinesen anders. Und das liegt nicht nur an der Großen Firewall, dem Webseiten-Blocker der chinesischen Regierung, mit der sich die chinesische Einheitspartei vor Negativschlagzeilen schützen und den eigenen Markt stärken will. Liebevoll wird die zensierte Version des Internets auch Chinternet genannt.