Bild: CLR CFF
Kalter. Klarer. Kaffee.

Eines der drängenden First World Problems ist dieses hier: Was tun gegen Kaffeeflecken auf den Schreibunterlagen? Oder noch schlimmer: Wie nur die Kaffee-Verfärbung auf Zähnen verhindern? Kaffee, so großartig er sein mag, ist nun mal ziemlich dunkel und hinterlässt Spuren.

Das Team von CLR CFF will nun eine Lösung für dieses dramatische Problem gefunden haben. Der Firmenname ist Abkürzung und Inhalt der Lösung: 

Sie haben "Clear Coffee" entwickelt – farblosen Kaffee.

CLR CFF nutzt nach eigenen Angaben nur klassische Arabica-Bohnen und Wasser. Beides wird dann produziert mit "Methoden, die noch nie zuvor ausprobiert worden". Künstliche Aromen oder Zusatzstoffe sollen angeblich nicht enthalten sein:

Das fertige Produkt sieht aus wie ein simple Flasche Wasser und wird kalt getrunken. Es soll wie ein stärkerer Eiskaffee schmecken. Bislang gibt's den klaren Kaffee nur in Großbritannien oder über den Online-Versand. (Evening Standard)

Ob er sich durchsetzen wird, ist allerdings fraglich.

Anfang der 90er Jahre versuchten Pepsi und später Cola ein ähnliches Experiment – mit der "Crystal Pepsi" beziehungsweise der "Cola Tab Clear". Nach kurzer Zeit verschwand die farblose Brause wieder. Auf Ebay sind einige der bald 30 Jahre alten Flaschen noch zu haben: Für 100 Dollar das Stück, aber mittlerweile in Pissgelb.

In einem Retro-Anfall hat Pepsi im vergangenen Jahr die Crystal Pepsi wieder in die Läden gebracht. Vorerst aber nur in den USA.

Kann man eigentlich an einer Überdosis Kaffee sterben? Hier steht's:


Gerechtigkeit

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