Bald steht wieder der Lebkuchen-Marathon an

Ob Teig für selbstgemachtes Brot, Gehacktes für deine eigenen Cheeseburger oder der perfekte Eischnee für Weihnachtsplätzchen – irgendwas musst du in der Küche immer kneten, unterrühren oder vermischen.   

Bald tun dir die Hände weh und deine Motivation sieht so aus:

(Bild: Giphy )

Jetzt kommt: die Küchenmaschine!

Mit Knethaken, Power-Mixer und geheimnisvollen Dingen namens "Doppelschlagbesen" ist der Teig in nullkommanix fertig. Einige der Geräte haben auch Extrafunktionen – zum Beispiel einen Mixer für Nüsse, verschiedene Schneideplatten für Gemüse oder Entsafter für Obst-Smoothies.    

Hier kommen unsere fünf Lieblings-Modelle – in schickem Design (immerhin soll das Teil die Arbeitsfläche aufwerten und nicht verschandeln) und, natürlich: für möglichst wenig Kohle zu haben.

1. Die Bosch MUM6 (199 Euro)

(Bild: OTTO )

Diese Küchenmaschine ist die richtige für dich… wenn du größere Teigmengen verarbeiten willst.

Hast du schon mal versucht, mit einem gewöhnlichem Mixer Brotteig oder vier Liter Keks-Teig durchzurühren? Profis aus der Backstube mögen sich jetzt angewidert abwenden – immerhin wird der beste Brotteig sowieso per Hand geknetet – aber du brauchst schon beim Gedanken an die dezemberliche Teig-Orgie Kühlpads für deine Handgelenke?

Super, in Zukunft übernimmt nämlich die Küchenmaschine den anstrengenden Teil. Mit einem 800-Watt-Motor ist dieses Modell besonders leistungsstark und du kannst bis zu vier Liter Teig darin anrühren lassen.

2. Die Philips HR7778 (197,99 Euro)

(Bild: OTTO )

Diese Küchenmaschine ist die richtige für dich… wenn du ein möglichst vielseitiges Gerät suchst.

Neben Knethaken und Mixer-Aufsätzen hat das Modell unter anderem verschiedene Reib- und Schneidescheiben für Käse, Kartoffeln und anderes Gemüse oder Obst. In den Standmixer passen mehr als zwei Liter Suppe, Teig oder sonst was Leckeres hinein.

Mit dem Entsafter lassen sich wunderbar Smoothies oder frische Gemüsesäfte zubereiten. Einer der vielen begeisterten Rezensenten lobt, dass der Motor sogar bei der Zubereitung von Leberkäse und Wurst nicht schlapp macht. 

Falls du nicht für dich selbst suchst, aber einer Hobbybäckerin oder einem Hobbykoch eine Freude machen willst, kannst du dieses Modell also mit garantiert ruhigem Gewissen verschenken.

(Bild: OTTO )

Diese Küchenmaschine ist die richtige für dich… wenn du nicht viel Platz hast.

WMF ist nicht ohne Grund Kult bei Küchengeräten – und mit dieser kleinen Kompakt-Küchenmaschine wäre das auch wieder mal bewiesen. Wir sagen nur: 1000 Watt starke Leistung, obwohl das Gerät zwei Kilogramm leichter ist (und wesentlich kleiner) als die anderen Modelle. 

Laut Bewertungen ist die Qualität auch sonst absolut top – der Motor läuft besonders leise, die Kochergebnisse sind super und alle Teile lassen sich problemlos reinigen. Was will man mehr?

4. Die Klarstein Bella (99,99 Euro)

(Bild: OTTO )

Diese Küchenmaschine ist die richtige für dich… wenn du einen Blickfang für deine Küche suchst.

Das Gerät leistet laut Bewertungen völlig solide Arbeit – zum Beispiel bei Kuchen- und Pizzateig. Durch die Größe und das Fassungsvermögen ist das insgesamt ein besonders gutes Preisleistungs-Verhältnis.

Leider gibt es generell Küchenmaschinen nicht in sooo vielen verschiedenen Farben  –  wenn du etwas anderes als edelstahlfarben suchst, hast du bei diesem Modell aber fünfmal die Auswahl.  

5. Die Kenwood Prospero (199,00 Euro)

(Bild: OTTO )

Diese Küchenmaschine ist die richtige für dich… wenn du ein bisschen Luxus willst.   

Viele Küchengeräte bei Kenwood gibt es gefühlt erst ab 1000 Euro aufwärts... Deswegen sind wir besonders begeistert, dass es hier auch mal günstiger geht.

Dieses Modell ist gewohnt schön designed und dank dreieckigem Boden recht platzsparend. Obwohl nicht groß, ist es trotzdem mit Multi-Zerkleinerern, Patisserie-Set und einem leistungsfähigen Motor ausgestattet – ein kleines Schmuckstück für die Küche!

Wir fassen zusammen:

Mit ihrem Arsenal aus Raspeln, Saftpressen, Fleischwolf, Turbo-Mixern, Knethaken, Doppelschlagbesen – und weiß die Hölle was noch – sind Küchenmaschinen praktische Alleskönner.

Und: Anscheinend wollen die meisten Menschen, auch wenn die vorher super ohne zurechtgekommen sind, so ein Teil in der Küche nicht mehr missen. Wir denken an das Zitat von Wilhelm II zum Thema Pferde und Autos – und tippen jetzt mal darauf, dass die Küchenmaschine keine "vorübergehende Erscheinung" ist. Unser Fazit: AuchHabenWollen!


Gerechtigkeit

Google entlässt etliche Mitarbeiter wegen sexueller Belästigung – schützt aber ranghohe Führungskräfte

Google hat in den vergangenen zwei Jahren 48 Mitarbeiter wegen sexueller Belästigung gefeuert. Bei 13 von ihnen habe es sich um Führungskräfte gehandelt, teilte das Unternehmen in einem Rundschreiben an die Belegschaft mit. Die "New York Times" berichtet jedoch, Google habe mehreren ranghohen Managern Millionen-Abfindungen gezahlt – trotz der Vorwürfe gegen sie.

Weshalb wandte sich Google an seine Belegschaft?

Dass Google intern demonstrieren wollte, was für eine harte Linie das Unternehmen angeblich bei Anschuldigungen wegen unangemessenen Verhaltens fährt, hatte einen guten Grund: Mit der Nachricht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagierte Google-Chef Sundar Pichai auf einen Bericht der "New York Times", der sein Unternehmen ziemlich schlecht aussehen lässt.

Was fand die "New York Times" heraus?

Google habe demnach beim Abgang von Andy Rubin, der als Schöpfer des Betriebssystems Android gilt, eine Abfindung von 90 Millionen Dollar gezahlt – obwohl Vorwürfe sexuellen Missbrauchs im Raum standen. Angeblich soll Rubin eine Mitarbeiterin zum Oralsex gezwungen haben. 

Dem Bericht zufolge wusste das Unternehmen von den Vorwürfen gegen Rubin, lobte ihn aber dennoch in den höchsten Tönen bei seinem Abgang im Jahr 2014. Ein Sprecher von Rubin bestritt die Vorwürfe und sagte, er habe das Unternehmen auf eigenes Betreiben verlassen.

Die "New York Times" schrieb zudem, Google habe im letzten Jahrzehnt zwei weitere Führungskräfte geschützt, die der sexuellen Belästigung beschuldigt wurden. Die Zeitung stützt sich in ihrer Recherche auf Firmen- und Gerichtsdokumente sowie auf Gespräche mit mehr als drei Dutzend Google-Beschäftigten.

Wie steht es sonst um Google?

Geschäftlich kann sich der Internet-Konzern nicht beklagen. Googles Mutterkonzern Alphabet hat den Gewinn im Sommerquartal dank hoher Werbeeinnahmen und niedrigerer Steuern kräftig erhöht. Die Erlöse stiegen im dritten Quartal um 21 Prozent auf 33,7 Milliarden Dollar. Vor allem mit Werbeanzeigen im Internet machte das Unternehmen Gewinne: Diese machen knapp 29 Milliarden Dollar des Gesamtgewinns aus.

Mit Material von dpa