Wer nie abgrillt, muss auch nicht angrillen!
Es gibt zwei Arten von Menschen.

Die einen sehen in der Wettervorhersage, dass es morgen voll schön warm werden soll und sagen: "Oh, guck mal, morgen soll es voll schön warm werden! Wollen wir nicht mal wieder grillen?" Den anderen ist scheißegal, was für Wetter es ist. Die wollen immer grillen.

(Bild: Giphy )

Wenn es nach denen ginge, hätten sie weder Herd, noch Backofen, noch Mikrowelle. Das würden sie alles verscherbeln, und für den Erlös würden sie sich Holzkohle kaufen.

Diese Liste ist zuallererst für die zweite Art Mensch gedacht und alle, die eines Tage gern zu dieser Art Mensch gehören wollen. Zu diesen knallharten, wettergegerbten Naturmädels und -burschen, deren Finger immer schwarz sind und deren Haare immer nach Rauch duften.

Das hier ist für euch!
Wir bauen auf

Beginnen wir mit den Grundlagen. Was ist das Allerwichtigste, wenn du grillen willst? Ohne welches Utensil kannst du dein Fleisch auch gleich wieder einpacken? Der Bierkastenkühler, okay, klar, aber das hatten wir gerade nicht gemeint. Was noch? Deine Star-Wars-Grillschürze. Logisch. Aber noch grundlegender?

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Der Grill, richtig, danke! Wenn du nicht über einen Garten in der Größe des Saarlands verfügst, in dessen Mitte ein Schwenkgrill ganzjährig deiner Grillkünste harrt, könnte eines dieser beiden Modelle was für dich sein: Der Tepro Toronto Holzkohlegrill ist auch schon ganz groß, übermenschlich gut bewertet und gar nicht mal so teuer. Für alle, deren Balkongröße nur noch durch ihren Geldbeutel unterboten wird, tut’s aber auch dieser schicke Kugelgrill in Raver-Farben.

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Wir bereiten vor

Manche Leute stehen vor dem Grillen lange in der Küche, um ihr Grillzeug abzuputzen, zuzuschneiden, einzuweichen, aufzuspritzen, einzureiben, aufzuspießen und anzuhimmeln. Was genau du mit dem Grillzeug alles anstellen kannst, erklären dir unzählige Kochbücher. Weber’s Grillbibel ist da immer noch die, naja, Bibel halt. Aber auch Du grillst es doch auch! und das sehr gute Sehr gut Grillen sind sehr gut. Außerdem hervorzuheben – für alle unter euch, die denken, ohne Fleisch ließe sich nicht lecker grillen – das Buch Vegan grillen kann jeder.

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Wichtigste Utensilien neben der Lektüre sind natürlich: Der Pinsel (zum Einreiben), die Marinadespritze (zum Aufspritzen) und Schaschlik-Spieße (weißt schon). Anhimmeln kannst du dann selber.

Wir heizen an

Anfänger grillen ihr Zeug einfach über irgendeiner Kohle oder verheizen – was weiß ich! – ihre Schuhe oder so. Kenner wissen: Je besser die Kohle, desto besser der Geschmack. Darum gönnen sie sich Quebracho blanco Premium Grillkohle in Steakhausqualität und mischen bei Bedarf noch Jack Daniel's Wood Smoking Chips bei, weil nichts besser zum Bier passt als Schweinehals, der nach Whiskey schmeckt. Das gibt gute Glut!

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Angezündet wird natürlich im Anzündekamin (geht viel leichter, schneller und kostet nicht viel). Oder halt ganz normal: Grillanzünder ran, Feuerzeug hinhalten, Finger verbrennen, kühlendes Gel drauf, Pusten, in Ohnmacht fallen, Aufwachen, wenn alle schon gegessen haben.

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Wir schmeißen drauf

Wenn du noch bei Bewusstsein bist, wird jetzt gebrutzelt! Das heißt, du stehst jetzt minutenlang nutzlos vor dem Grill und schaust dem Fleisch beim Garen zu.

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Um die Zeit zu vertreiben, schiebst du Grillgut nutzlos von links auf dem Grill nach rechts auf dem Grill, hebst immer wieder nutzlos Grillgut an und guckst, ob es verbrannt ist, drückst am aller nutzlosesten mit deiner Zange auf den Steaks rum und sagst Sachen wie: "Ganz schön heiß, ey", "Wer das Schwarze nicht mag, kann es ja abkratzen" und "Leonie, ich glaube deine Seitan-Medaillons sind durch."

Du brauchst: Deine andere Grillschürze (Die 10 Grillgebote), eine Kühlbox mit Kühlakkus und Frischhalteboxen drin – sozusagen die Vorhölle für dein Grillgut. Ein ordentliches Grillbesteck – mindestens 3-teilig, besser 5-teilig – ein Grill-Thermometer, mit dem du die Kerntemperatur des Fleisches messen kannst und… ne, das war’s eigentlich schon. Es sei denn, du bist die Art Griller, die mit Fisch-Grill-Gittern, Pizzasteinen und Räucherboxen hantiert. Bist du das? Hm? HM?

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Wir hauen rein

Wenn du auf dem Balkon grillst, solltest du ja alles zum Essen da haben. Wenn nicht: Komm mal auf dein Leben klar! Falls du aber im Park oder in der freien Natur grillst, brauchst du natürlich ordentliches Camping-Besteck und Geschirr, vielleicht sogar in einem schicken Picknick-Korb. Mindestens brauchst du einen Göffel (halb Löffel, halb Gabel und irgendwie auch halb Messer).

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Damit setzt du dich auf deine Picknickdecke oder deinen Camping-Stuhl und genießt dein leckeres Mahl, während aus der (auf Amazon hochgelobten) Bluetooth Box laut Ballermann Hits plärren.

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Wir… irgendwer anders räumt auf

Wir haben ja schon gekocht! So weit kommt’s noch, dass wir danach auch noch alles sauber machen! Du legst Grillbürste, Ascheschieber und Müllsäcke bereit und verabschiedest dich.

Du gehst jetzt mal ein Verdauungsschläfchen einlegen.

Future

"Dezent, unauffällig und wandelbar": Wie es ist, als Personenschützerin zu arbeiten

Lange Zeit sahen Bodyguards aus wie Tim Wiese: groß, muskelbepackt, bedrohlich. So, als würde man definitiv den Kürzeren ziehen, sollte man ihnen blöd kommen. Doch seit ein paar Jahren gibt es einen neuen Typ Bodyguard: Frauen.

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