Bild: Screenshot grillfleischautomaten.de/bento
In Automaten für Verpeilos und Spontanos.

Es gibt Probleme, die sind saisonbedingt: Sonnenbrand, Glühweinkater und Grillfleischflaute nach Ladenschluss zum Beispiel. Die ließen sich natürlich alle durch halbwegs erwachsenes Verhalten umgehen (Sonnencreme, ohne Schuss bestellen, rechtzeitig einkaufen) – aber wer ist schon halbwegs erwachsen?

Zum Glück gibt es für das aktuell dringendste Problem, die Grillfleischflaute, auch noch eine andere Lösung:

den Grillfleischautomaten!

Jetzt sind die Dinger nicht neu – auch wenn gerne jeder einzelne von ihnen vermeldet wird, als seien sie gerade erst erfunden worden, hier zum Beispiel bei der Metzgerei Simon-Berns in Duisburg. (Bild)

Aber dass sie nicht neu sind, ist total egal - sie sind nämlich vor allem großartig!

Sie sind gemacht für Verpeilos, Spontanos und solche, die mal wieder nicht gemerkt haben, dass das Wetter am Sonntag viel besser sein soll als am Samstag – also für sehr, sehr viele von uns, früher oder später.

Außerdem sind sie ein Hoffnungsschimmer für alle, die es hassen, an der Theke zu bestellen, weil man dann schon immer ganz genau wissen muss, was man will, gewappnet für die kritischen Fragen des Fleischfachverkäufers. 

Wer jetzt wissen will, ob eine "Fleischtankstelle" in der Nähe ist, kann zum Beispiel bei der Seite Grillfleischautomaten.de vorbei schauen. Die wird leider nicht von lustigen Wurst-Nerds betrieben, sondern von der Hensing GmbH, einer Firma, die unter anderem solche Automaten herstellt. Da aber jeder seinen Automaten mit Link und Bildern melden darf, hat zumindest jeder Betreiber einer "Fleischtankstelle" die Chance, mit ins Verzeichnis aufgenommen zu werden. 

Es kann also ein sehr sehr guter Sommer werden. 

Also, zumindest wenn jetzt noch jemand direkt neben den Fleischautomaten einen Kohleautomaten stellen würde...


Today

Facebook will eine neue Funktion einführen, die bislang fast nur Mark Zuckerberg hatte
"Wir hätten das früher tun sollen"

Fast jeder hat in seinem Leben schon eine Nachricht abgeschickt und sich gleich hinterher gewünscht, er hätte es nie getan. Betrunkene Liebeserklärungen, Bewerbungen voller Tippfehler, Trennungsnachrichten. Seiten wie "SMS von gestern Nacht" zeigen seit Jahren, wie wir schreibend scheitern

Auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat es schon getan. Bereits kurz nach der Gründung seines sozialen Netzwerks beschimpfte er die eigenen Nutzer in inzwischen legendären Kurznachrichten als "Idioten" – weil sie ihm vertrauten. Die Nachrichten konnten nicht wieder zurückgerufen werden, durch einen Leak wusste irgendwann die halbe Welt davon. (The New Yorker