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5 gute Argumente für mehr Gemüse auf dem Rost

Zu allererst, liebe Fleischliebhaber: Es will euch niemand eure Würstchen mies machen. Die meisten Vegetarier haben früher auch mal Fleisch gegessen und wissen daher aus erster Hand, wie gut einem so ein Brötchen mit Nürnbergern und Senf schmecken kann. Und selbst der Autor dieses Textes, der seit über 10 Jahren kein Tier mehr auf dem Teller hatte, schmatzt manchmal heimlich in sich hinein, wenn er an Schrebergärten vorbei spaziert und einen Hauch von Steak- Duft in die Nase bekommt. 

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Nur: Dieser Deal, dem anderen nicht das Essen madig zu machen, muss in die andere Richtung genauso gelten. Leider ist es immer noch so, dass man als Vegetarier auf keinen Grillabend gehen kann, ohne mindestens bemitleidet zu werden. „Ach, und was isst du denn jetzt?“, wird man traurig gefragt und: „An so Abenden fällt es schon schwer, Vegetarier zu sein, oder?“ 

Aber es gibt überhaupt keinen Grund für Mitleid. Es sei stattdessen ein für alle Mal gesagt: Egal, aus welchen Gründen jemand kein Fleisch isst – aus Überzeugung, aus Vorliebe, aus gesundheitlichen Gründen oder weil er oder sie heute einfach keine Lust auf Steak hat – beim Grillen muss sich das nicht wie ein Verzicht anfühlen. Fleischlos grillen ist die reine Freude. Und wir haben auch die Argumente, um diese revolutionäre Behauptung zu untermauern. 

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Vegetarisch Grillen ist kreativ! 

Natürlich kann man auch mit Fleisch kreativ werden. Nur: Die Supermarktregale sind voll mit fleischhaltigem Grillgut, das einfach nur noch auf den Rost gelegt werden muss. Darum wundert es auch nicht, dass sich die meisten Leute einfach Würstchen, Steak und Schaschlik in den Einkaufswagen werfen. Das ist super unkompliziert, heißt aber auch, dass immer die gleichen Dinge auf dem Rost liegen. 

Wer vegetarisch grillen will, muss sich dagegen grundsätzlich mehr Gedanken machen. Zwar gibt es auch hier Grillgut – Seitanwürstchen, Tofusteaks, etc. – aber alleine sind die nicht wirklich befriedigend. Richtig gut wird es erst, wenn man seiner Fantasie freien Lauf lässt; wenn man sich individuelle Ziegenkäse-Bomben schnürt; wenn man neben frischem Gemüse auch Obst auf den Rost haut; und wenn man außer Grillgut und Brötchen noch einen leckeren Salat mitbringt. 

Dann wird man plötzlich von allen beneidet, nach Rezepten gefragt, um einen „kleinen Bissen“ gebeten. Wer hat jetzt Mitleid verdient, hm? 

Vegetarisch Grillen ist einfach! 

So kompliziert fleischloses Grillen in der Vorbereitung sein kann – das Grillen selbst ist super einfach. Um ein Steak exakt richtig zu grillen, braucht es Können: Zwei Sekunden zu lange auf dem Feuer und schon schmeckt es wie Sohle. Eine Paprika ist immer genau so durch, wie sie aussieht, und lässt sich darum ohne jede Vorkenntnis grillen. 

Und wenn die Glut mal gar nicht in Fahrt kommen will, kann man sein Gemüse auch immer noch roh essen. 

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3 Fleischlos grillen ist gesund! 

Wir lehnen uns wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn wir behaupten, dass nur die wenigsten Menschen aus gesundheitlichen Gründen grillen. Beim Grillen geht es um den Geschmack und um den schönen Abend mit Freunden. Aber: Nur weil die Gesundheit nicht das Wichtigste ist, heißt das ja nicht, dass sie gar keine Rolle spielt. 

Deswegen sei hier trotz allem erwähnt, wie gesund vegetarisches Grillen sein kann. Grillgemüse, wenn es nicht komplett durchgekohlt ist, hat Vitamine B, C, D, K, E, X und Ö zu bieten. Und von dem guten Olivenöl einmal abgesehen, in das ich meine Auberginenscheiben zusammen mit Knoblauch und Salbeiblättern eingelegt habe, so gut wie kein Fett. 

So passt der Grillabend auf einmal in jeden Diätplan. Und die roten Bäckchen kommen nicht mehr nur von der Hitze, sondern auch von der gesunden Ernährung. Oh, und vom Sport natürlich, denn: 

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Wer Gemüse grillt, kann nachher noch aktiv sein! 

Denn die ganzen Gesundheitsfaktoren sorgen dafür, dass man nach dem Essen nicht vollgefuttert in der Ecke liegt, sondern fit ist, für was der Abend noch bereit hält. Kurz und (für Fleisch- Liebhaber) schmerzhaft: Vegetarier gewinnen bei jedem Verdauungs-Kick. Glaubst du nicht? Die Wette gilt! 

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Am wichtigsten jedoch: Fleischlos grillen ist genauso lecker 

Und um das zu beweisen, sind wir gewillt, zwei unserer absoluten Geheimtipps preiszugeben. Wer die ausprobiert hat, wird nie wieder Mitleid mit Vegetariern haben. 

Erstens: Eines der Gemüse, die man viel zu selten auf Grills liegen sieht, ist Blumenkohl. Dabei wird der richtig, richtig lecker, wenn du ihn über Nacht in einer Mischung aus Jogurt, Chili, Knoblauch, Ingwer, Salz und Zitronensaft marinierst. Dann einfach langsam grillen, damit die Hitze bis zur Mitte kommt, und zum Schluss ein bisschen anfackeln – der Wahnsinn. 

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Und zweitens: Grillkäse ist schon solo der Hammer, schmeckt aber noch besser, wenn man ihn mit Wassermelone kombiniert. Einfach zusammen-spießen, bisschen Chili und Koriander dran und übers Feuer damit! Und dann aber gut bewachen: Auch leidenschaftliche Fleischfans wurden schon dabei erwischt, wie sie diese leckeren Spieße geklaut haben!

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Der Sommer naht mit großen Schritten. Die Temperatur steigt und täglich wächst der Wunsch, endlich anzugrillen. Lidl bietet über 45 Grillartikel. Dazu gehören Klassiker wie Grillfackeln, Schweinenackensteaks, marinierte Hähnchenfilets oder die Rostbratwurst, aber auch exklusive Fleischprodukte, wie das südamerikanische Rinderroastbeef bis zum saftigen Black Angus Filet. Wer gern Lachsfilet, ganze Forellen oder Garnelen auf dem Grill möchte, ist bei Lidl ebenfalls richtig. Oder soll es vegetarisch sein? Lidl bietet eine große Auswahl an über 140 frischen Obst- und Gemüseartikeln, welche sich perfekt für einen heißen Sommertag eignen. 

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