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Dieses Jahr gibt es zu Ostern in den Supermärkten weniger Eier aus Freiland- oder Bio-Haltung. Schuld daran ist die Vogelgrippe H5N8

Im November des vergangenen Jahres erreichte das Virus Deutschland. Es wird von Wildvögeln übertragen. 

  • Werden kranke Wildvögel entdeckt, müssen die Hühner in den umliegenden Bauernhöfen im Stall bleiben.
  • Erkrankt ein Huhn in einem Betrieb an Vogelgrippe, müssen meistens alle getötet werden.
  • In den letzten Wochen ist die Zahl der entdeckten Fälle stark zurückgegangen. Viele Landkreise haben die Stallpflicht gelockert oder aufgehoben.
  • Steht ein Huhn mehr als drei Monate im Stall, können die Eier nicht mehr als Eier aus Freilandhaltung verkauft werden.
(Bild: imago / blickwinkel)

Auf Eierpackungen muss angegeben werden, wie die Hühner gehalten wurden. Außerdem ist jedes Ei mit einem Stempel versehen, es sei denn, man kauft es direkt beim Bauern.

Die erste Ziffer der gestempelten Nummer gibt Auskunft über die Haltung:

0 ist Bio-Haltung: Die Hühner bekommen Futter aus ökologischer Landwirtschaft, im Stall dürfen nur sechs Tiere auf einen Quadratmeter kommen, es gibt Sitzstangen und Auslauf.

1 ist Freilandhaltung: Neun Tiere pro Quadratmeter, Sitzstangen und tagsüber Auslauf.

2 ist Bodenhaltung: Neun Tiere pro Quadratmeter im geschlossenen Stall.

3 ist Käfighaltung: Mindestens 0,075 Quadratmeter Käfigfläche pro Henne.

Eier aus Käfighaltung sind praktisch aus den Supermärkten verschwunden, was Tierschützer als großen Erfolg verbuchen. (Deutschland Funk)


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