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Petersilie, Anis, Paprika, Fenchelsaat – es gibt zig Gewürze, mit denen man sein Essen aufpimpen und den Geschmack verfeinern kann. Ambitionierte Hobbyköchinnen- und köche besitzen daher ganze Gewürzregale. Doch nicht jeder kocht leidenschaftlich gerne oder hat nach dem mal wieder viel zu langen Blockseminar Lust, mit Schwarzkümmel und Fischsauce zu experimentieren. 

Schmecken soll es natürlich trotzdem – und bitte nicht genau wie gestern. 

Bei welchen Gewürzen lohnt es sich wirklich, sie zu Hause zu haben? 

Und wie lassen sich gebratenes Gemüse und Frühstücksquark mit wenig Aufwand aufpeppen? Wir haben Foodbloggerin Denise Schuster (foodlovin) gefragt.

1. Ingwer und Knoblauch

Mit diesen beiden Gewürzen lässt sich nahezu jedes Gericht kombinieren, findet Denise. Am besten schmecken die beiden, wenn sie frisch sind. Kurz angebraten mit etwas Gemüse oder in der Marinade geben sie dem Gericht einen speziellen Kick. Wer beim Knoblauch Angst hat, dass er am nächsten Tag stinkt, der könne sich am nächsten Morgen einen großen Bund Petersilie entsaften und diesen zum Frühstück als Saft oder mit etwas pürierter Banane als Smoothie trinken. "Denn in Petersilie steckt der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll“, verrät Denise – „und dieser hilft gegen Mundgeruch." Wem sich beim Gedanken an einen Petersilien-Smoothie bereits jetzt der Magen umdreht, der könne sich in der Apotheke auch sogenannte Chlorophyll-Tabletten kaufen. "Die helfen auch und sind zu 100 Prozent pflanzlich“, sagt Denise.


2. Kreuzkümmel

Eine etwas speziellere Zutat, die Denise gerne im Haus hat, ist Kreuzkümmel, auch Cumin genannt. Die länglich-braunen Samen schmecken scharf und kräftig, aber nicht pfeffrig und eignen sich besonders gut für Eintöpfe. "Cumin gibt dem Essen einen orientalischen Touch“, so Denise.

3. Sojasauce

"Sojasauce gibt dem Essen nicht nur einen feinen asiatischen Touch, sondern regt auch den fünften Geschmackssinn umami an" – also fleischig-herzhaft. Hergestellt wird die würzig, braune Sauce in der Regel aus Wasser, Sojabohnen, Salz und Getreide. Wer mit Sojasauce noch nicht so viel Erfahrung hat, sollte beim Dosieren jedoch vorsichtig sein, sagt die Foodbloggerin: "Denn Sojasauce ist tatsächlich ziemlich geschmacksintensiv."

4. Kurkuma

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Kurkuma wird in der Berliner Café-Szene gerne in warme Milch getan und dann als "Golden Milk" oder "Kurkuma Latte" serviert. Das Gewürz ist besonders in Indien verbreitet, schmeckt leicht harzig und passt deshalb auch super zu herzhaften Gerichten. "Im Gemüseeintopf schmeckt Kurkuma auch sehr gut", berichtet Denise. Sie persönlich mischt sich Kurkuma auch gerne mal in den Quark und schmiert sich den dann aufs Brot. In der Zubereitung ist die Wurzel allerdings etwas für Fortgeschrittene: Denn Kurkuma färbt nicht nur das Essen, sondern auch Teller und Hände höllisch gelb. Wer mit Kurkuma experimentiert, braucht also ordentlich Spülmittel und zieht sich am besten ein paar Plastikhandschuhe über.

5. Salz und Pfeffer

Salz und Pfeffer werden als Gewürze kaum noch wahrgenommen, so sehr haben wir uns an sie gewöhnt. Aber: Um etwas Abwechslung auf den Teller zu bringen, kann das Tafelsalz auch durch grobkörniges Meer- oder sogenanntes Steinsalz ersetzt werden und statt schwarzen Pfeffer kann man auch mal roten oder grünen Pfeffer benutzen. "Das bringt nicht nur Farbe auch den Teller", sagt Denise, "sondern verändert auch den Geschmack." Roter Pfeffer schmeckt beispielsweise viel milder als schwarzer. Gepaart mit ein bisschen Butter oder Olivenöl wird so selbst eine einfache Portion Nudeln geschmacksintensiv.



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