Ob als Brotaufstrich, Dip oder zum Salat – der Hype um Avocados ist endlos. Für viele ist das Entkernen und Aufschneiden allerdings ein Problem – manch einer hat sich bei dem Versuch, den rutschigen Kern zu entfernen, schon ernsthafte Verletzungen zugezogen. Auch bekannt als Avocado-Hand

In der britischen Zeitung "Times" warnte ein englischer Chirurg sogar vor den Gefahren des Avocado-Schneidens und forderte Warnhinweise auf der Schale. (bento)

Mit den Schnittwunden soll jetzt Schluss sein: Denn das britische Einzelhandelsunternehmen "Marks & Spencer" verkauft nun kernlose Avocados.

Die Sorte heißt "Cocktail-Avocado". Wie der Name schon verrät, ist sie wesentlich kleiner als der Vorgänger mit Kern. Sie stammt aus Spanien und ist das Resultat einer unbestäubten Avocado-Blüte. Neben dem Sicherheitsfaktor bietet die Cocktail-Avocado einen weiteren Vorteil: Die Schale ist so weich, dass man sie angeblich einfach mitessen kann (BBC).

Allerdings gibt es sie nur in ausgewählten Filialen von "Marks & Spencer" in England. Sicherlich eine gewinnbringende Marketing-Strategie für das Unternehmen. Trotzdem bleibt die Frage:

Braucht die Welt wirklich neue Avocado-Sorten?

Seit langem sorgt der umweltschädliche Anbau der Butterfrucht für Diskussionen. Besonders stark betroffen ist das Export-Land Chile. In der Region Poterca hat der immense Wasserverbrauch für Avocado-Plantagen ganze Flüsse vertrocknet. Die Bevölkerung in der Region leidet seitdem unter Wasserknappheit. (bento)

Das Problem: Die Nachfrage wächst und wächst – und mit neuen Sorten soll das Geschäft mit der hippen Frucht nun weiter boomen. 

Eine weitere neue Avocado-Sorte:


Streaming

Diese Website listet dir alle Filme von Spacey, Weinstein & Co. – damit du sie nicht guckst
Ist das okay?

Die "MeToo"-Debatte bringt immer wieder neue Vergewaltigungsvorwürfe und Anschuldigungen über sexuelle Belästigung hervor. Begonnen hatte alles mit dem einflussreichen Filmproduzenten Harvey Weinstein – mittlerweile wurden viele weitere Schauspieler, Regisseure und Produzenten mit Vorwürfen konfrontiert. 

Die Liste mit mutmaßlichen Tätern wird immer länger. Und die Debatte schärfer – zuletzt hatte Salma Hayek ihre Erlebnisse mit Weinstein in einem einfühlsamen Essay geschildert (hier mehr bei bento).

Nun gibt es eine Art Online-Pranger, der Filme in gut oder schlecht sortiert – je nachdem, ob einer der mutmaßlichen Täter daran beteiligt war.