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Diese Wissenschaftler liefern uns die perfekte Ausrede.

Zwei Bier, ein Glas Wein, 'nen Schnaps - und dann erst mal zum Dönerladen oder einen Burger holen. Viele kennen das. Wenn wir betrunken sind, bekommen wir oft Heißhunger. Doch warum?

Eine Studie aus Großbritannien legt jetzt nahe, dass wir dafür überhaupt nichts können. Schuld an allem ist nur der Alkohol. Sagen zumindest die Forscher. Die Zeitschrift "Scientific American" hat ihre Ergebnisse ausgewertet.

Party-Wochenende im Mäuselabor

Für die Studie wurde Mäusen über längere Zeit Alkohol zugeführt. Hochgerechnet auf Menschen-Verhältnisse bekam jede Maus etwa zwei Flaschen Wein verabreicht.

Ziel war es, die Nagetiere auf die Portion "eines guten Partywochenendes" zu bringen, so Scientific America. Die Mäuse begannen bald, hektisch nach Nahrung zu suchen und aßen alles, was sie finden konnten. Offensichtlich hatten sie vom vielen Alkohol Heißhunger bekommen.

Anschließend testeten die Forscher an eingelegten, aber noch vitalen Mäuse-Hirnen, welche Areale im Rausch angesprochen wurden. Ergebnis: Durch den Alkohol wurden Neuronen im Mäusehirn aktiviert, die für den Hunger-Implus zuständig sind. Und zwar unabhängig davon, ob die Mäuse bereits satt waren oder nicht.

Die Mäuse bekamen betrunken also einen regelrechten Fressflash, gegen den sie sich kaum wehren konnten.

Ich war noch nie betrunken und hatte dann plötzlich Heißhunger auf einen Salat
Warum essen wir betrunken am liebsten Pizza, Döner oder Eis?

Die britischen Forscher sind überzeugt, dass der grundlegende Mechanismus im menschlichen Gehirn derselbe ist. Ob wir betrunken genauso hilflos sind wie im Labor abgefüllte Mäuse, ist aber umstritten.

Viele Fragen sind außerdem noch ungeklärt. Zum Beispiel auch, warum wir am liebsten fettige Pizza oder Döner essen, wenn wir unter Alkoholeinfluss stehen. Oder wie es die am Projekt beteiligte Forscherin Sarah Cains ausdrückte: "Ich hatte noch nie einen Drink und dann Heißhunger auf einen Salat."


Fühlen

Schluss mit schweinchenrosa: Ein Verein will Buntstifte für alle Hautfarben

Deutschland wird bunter – aber unsere Buntstifte bleiben fahl. So sieht es der ehrenamtliche Verein "GoVolunteer". Obwohl es nicht die eine Hautfarbe gibt, bleibt in Buntstiftesets oft nur rosa zum Malen übrig. Oder orange. Wer Schattierungen und Nuancen verschiedener Hauttöne malen will, muss kreativ werden.

Mit einem neuen Stifteset will GoVolunteer beim Kreativwerden helfen: Und bietet zwölf verschiedene Hautfarben-Stifte an.