Bärlauch, das war noch gleich? Diese Pflanze, die in etwa so schmeckt wie Knoblauch:
(Bild: Pixabay)

Bärlauch ist nicht nur lecker und sehr gesund, sondern zur Zeit auch extrem beliebt. Denn seit Mitte April wächst er wieder fast überall dort, wo es feuchte Böden gibt.

Viele Leute sammeln Bärlauch und verarbeiten ihn anschließend beim Kochen. Und: Das Superfood der Stunde wächst in manchen Fällen direkt vor unserer Haustür.

In größeren Städten wandern Foodblogger und Hobbyköche durchs Unterholz, um die markant duftende Pflanze frisch zu sammeln. Erst kürzlich hat die Stadt Leipzig Hinweise veröffentlicht, die Bärlauch-Liebhaber beachten müssen – zum Beispiel, wo gepflückt werden darf und wo nicht.

Doch was macht Bärlauch so besonders?

Auch, wenn es manchmal unangenehmen Mundgeruch verursachen kann, in 100 Gramm frischen Bärlauchblättern stecken sehr gesunde Inhaltsstoffe:

  • 150 Milligramm Vitamin C, die den kompletten Tagesbedarf decken.
  • 340 Milligramm Kalium, das sind etwa zehn Prozent des Tagesbedarfs.
  • 3 Milligramm Eisen, das sind etwa 20 Prozent des Tagesbedarfs.

Ein weiterer Vorteil: Bärlauch ist vielseitig verwendbar. Es schmeckt in Dips, Quiches, Butter oder Pasta. 

Wer ein paar Regeln beachtet, darf es ganz legal sammeln:
  • "Bärlauch ist eine sehr wohlschmeckende und gesunde Pflanze, trotzdem darf sie nicht einfach in großen Mengen geerntet werden", sagt Andreas Sickert, Stadtwald-Experte in Leipzig.

    Erlaubt ist etwa die Menge, die als Strauß in eine Hand passt. Bärlauch vom Straßenrand sollte allerdings eher gemieden werden, weil er meist weniger frisch und eventuell mit Schadstoffen belastet ist.
  • Bärlauch ist schwierig zu erkennen. Die Pflanze ist zwischen 20 und 50 Zentimeter hoch, die längliche Zwiebel ist maximal sechs Zentimeter lang. Sie ist umgeben von weißen Häuten. 
  • Die Seite Mundraub.org hat rund 800 Orte in ganz Deutschland aufgelistet, an denen Bärlauch gesammelt werden kann. Der Naturschutzbund rät allerdings, immer nur eines der beiden Blätter der Pflanze zu pflücken. So wächst der Bärlauch im darauffolgenden Jahr weiter.
Zum Nachmachen – ein absoluter Klassiker, die Bärlauchbutter:

Rezept für Bärlauchbutter

  1. Für ein kleines Glas Bärlauchbutter brauchst du 125g Butter, eine Handvoll Bärlauch und etwas Pfeffer und Salz.
  2. Die Butter etwas anwärmen, währenddessen Bärlauch waschen und in feine kurze Streifen schneiden. Mit einer Gabel in einer kleinen Schüssel gut vermischen und mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.
  3. Im Kühlschrank ist die Bärlauchbutter ähnlich haltbar wie normale Butter – wer sie länger genießen möchte, kann sie aber auch einfrieren. 

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Du kannst nicht wegschauen: So brutal sind Tiere wirklich

Die Welt ist gruselig. Und es gibt keine Seite, die das so schön zeigt wie der Reddit. Unter der Überschrift "Nature is brutal" werden Gifs, Bilder und Videos aus der Welt der Tiere gesammelt – je blutiger, desto besser.

Wer reinklickt, hat selbst Schuld: Katzen vergehen sich an einem toten Artgenossen, Schimpansen spielen mit einem wehrlosen Waschbären Frisbee, eine halb gefressene Eidechse versucht auf ihren Vorderbeinen zu entkommen. 

Natur ist brutal, nichts anderes zeigen die Reddit-Nutzer.