Bild: Photo by Kelly Sikkema on Unsplash/ cc 0
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Avocados gelten als gesund. Für viele Veganer eine willkommene Alternative zu Wurst oder Käse. Doch die Früchte sind in Wirklichkeit gar nicht vegan. Zumindest streng genommen. 

In der Wissenschaftssendung "QI" des britischen Senders BBC wurde den Kandidaten die Quizfrage gestellt, welche der abgebildeten Lebensmittel man als strikter Veganer essen kann. Zur Wahl standen unter anderem Melonen, Kiwis und Avocados.

🥑 Warum ist Avocado nicht vegan?

Für die Produktion von Avocados müssen Bienenkolonien mit Lastwagen von Plantage zu Plantage transportiert werden. Die Bienen werden ausgesetzt, bestäuben die Felder und werden dann auf der Autobahn zur nächsten Plantage gekarrt.

Die Moderatorin der Sendung, Sandi Toksvig, erklärt, dass es dasselbe sei wie mit Honig: Auch Honig gilt für einige Veganer als No Go. Schließlich werden Bienen für menschliche Zwecke ausgebeutet. (taz)

Für Tierschützer wie "Peta" ist die Bienenhaltung Massentierhaltung. Sie machen Bienenzüchter sogar für das Bienensterben verantwortlich, da sich gezüchtete Bienen genetisch schlechter gegen die Varroa-Milbe wehren könnten, die Bienen krank macht.

Es gibt aber auch ökologische Honigproduktion: Hier wird den Bienenkolonien nicht zu viel Honig weggenommen, sie werden nicht genetisch manipuliert und werden nicht durch das ganze Land transportiert. (taz)

🥑 Sollten Veganer also keine Avocado mehr essen?

Am Ende kann man selbst entscheiden, wie weit man gehen möchte. Entdeckt man ein Herz für Bienen, gilt die Problematik nicht nur für Honig oder Avocados. Bei der Produktion von Gurken, Kirschen, Brokkoli, Salat und vielen anderen Früchten spielen Bienen ebenfalls eine wichtige Rolle – oft wird dabei künstlich nachgeholfen, also ein Bienenvolk extra herbeitransportiert.

Wer den Bienentransport vertretbar findet, ist aber immer noch nicht fein heraus: Die Ökobilanz von Avocados ist verheerend, der Anbau verbraucht große Mengen Wasser. Hinzu kommt, dass die Früchte oft aus Mexiko oder Chile kommen. In Chile richtet der Anbau ökologische Schäden an, in Mexiko kontrollieren Verbrecher Teile der Herstellung. Dann müssen die Avocados noch aufwendig um die Welt transportiert werden. (Süddeutsche)


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Darum zeigte Prinzessin Eugenie auf ihrer Hochzeit ihre Narbe am Rücken

Die Enkelin der Queen, Prinzessin Eugenie, und ihr Verlobter Jack Brooksbank haben am Freitag auf Schloss Windsor geheiratet. Besonders ihr Kleid und der Rückenausschnitt gefielen den Zuschauerinnen und Zuschauern – aber nicht so wie du jetzt denkst. 

Wegen des V-Ausschnitts am Rücken fiel der Blick nämlich auf eine lange Narbe am Rücken der Wirbelsäule. Damit setzte Eugenie ein Zeichen. (SPIEGEL ONLINE) Aber wofür genau?

Woher kommt die Narbe von Prinzessin Eugenie?

Eugenie wollte ganz offensichtlich, dass man ihre lange Narbe sieht. Dem Sender "ITV" sagte sie, wer seine Narben zeige, könne die Sicht der Gesellschaft auf Schönheit ändern. (Berliner Zeitung)

Als sie zwölf Jahre alt war, wurde die Prinzessin an ihrer Wirbelsäule operiert, weil sie unter Skoliose litt. Hierbei ist die Wirbelsäule verdreht. Bei einer starken Auspregung können Glieder länger oder kürzer aussehen.

Wie sind die Reaktionen auf die Narbe?

Viele Menschen feiern die Prinzessin für ihr Oufit und den Umgang mit der Krankheit. Ausgerechnet US-Präsident Donald Trump, der in seiner Vergangenheit nicht gerade mit Body-Positivity-Äußerungen aufgefallen ist, nannte sie eine "absolute Gewinnerin".