Bild: Sven Hoppe/dpa
Zwei Fragen zur Problematik

Das Schöne an gutem Graffiti ist, dass die Kunst für jeden öffentlich zugänglich ist. Das Schlechte an gutem Graffiti ist, dass der Künstler darüber die Kontrolle verlieren kann. Smart zum Beispiel hat Werbung mit Streetart gezeigt und die Künstler gar nicht gefragt, ob das okay ist (bento). Dasselbe Spielchen bei H&M (bento). 

Die Kontrolle hat jetzt auch Banksy verloren. Seine Streetart wird seit Juni in einer Ausstellung in Moskau gezeigt. Unter den ausgestellten Stücken sind Fotos seiner Graffiti, das Original seiner Version der Mona Lisa und 25 andere Werke, die ihm zugeschrieben werden. (SPIEGEL ONLINE)

Was ist das Problem?

Banksy hatte keine Ahnung von der Ausstellung. Und auch nicht, dass dafür Eintritt verlangt wurde. Auf Instagram veröffentlichte er einen iMessage-Dialog, in dem er fragte: "Was zur Hölle ist das?" Er hoffe, dass klar sei, dass das nichts mit ihm zu tun habe. "Ich nehme kein Geld von Menschen, damit sie meine Kunst sehen können. Es sei denn, es gibt ein Riesenrad dazu", schreibt er in Anspielung auf seinen dystopischen Vergnügungspark "Dismaland", den er im Jahr 2015 betrieb.

Der Kontakt schrieb ihm, der Eintrittspreis für die Ausstellung koste 20 Pfund. Banksy dazu: "Was ist das Gegenteil von LOL?". 

Banksy will aber, wie aus dem Dialog hervorgeht, nicht gegen den Veranstalter der Ausstellung vorgehen. "Ich bin vielleicht nicht die beste Person, um das Aufstellen von Bildern ohne Erlaubnis zu kritisieren." 

Er protestierte aber anders. Eben mit dieser Veröffentlichung:

Tatsächlich hat der Eintritt übrigens 9 Euro gekostet.

Hat Banksy schon einmal die Kontrolle verloren?

Ja. Vor ein paar Jahren distanzierte sich der Künstler von einer Auktion der anonymen Gruppe "Stealing Banksy". Einige Hauseigentümer, auf deren Wand ein Banksy-Graffito prangte, wollten damals die Wandstücke versteigern.

Auch die aktuelle Ausstellung in Berlin, die noch bis Januar 2019 läuft, ist nicht von Banksy genehmigt. Hier werden über 60 Originalzeichnungen, Gemälde, Skulpturen und bis jetzt unveröffentlichte Fotos gezeigt. Ein Großteil der Kunstwerke stamme aus privaten Sammlungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Ausstellung organisierte Banksys ehemaliger Manager Steve Lazarides. Durch die Kuratierung ist er zu einem gefragten Kunsthändler aufgestiegen.


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So witzig wird Musik, wenn sie mit Pommes zu tun hat
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Alle lieben sie, obwohl sie vor Fett triefen. Oder gerade deswegen? Ist ja egal, Hauptsache, es gibt Pommes! Wir essen sie nackt, wir essen sie mit Mayo, Ketchup, mit Guacamole oder auch mal mit Käse. 

Alles ist denkbar bei diesen wunderbaren gelben Stängelchen. Auch, Liedtexte auf sie zu dichten. Klappt erstaunlich gut. Pommes sind einfach Allrounder.