Berührungen können das schönste oder das schlimmste sein. Der liebevolle Griff an die Schulter vom Vater, die Geschwister, die einen in den Bauch knuffen, Freunde, die tröstend den Arm um uns legen. Und dann gibt es Berührungen, die noch Jahre später spürbar sind, die unsichtbare Narben hinterlassen: eine Hand auf den Brüsten, die man dort nicht haben will, ein Griff in den Schritt, obwohl man "nein" gesagt hat.

(Bild: Emma Krenzer )
Die 19 Jahre alte Emma Krenzer weiß, wie sich sexuelle Gewalt anfühlt.

Gegen sexuelle Übergriffe protestiert die amerikanische Studentin mit einem sehr persönlichen Kunstwerk: Für ein Seminar an der Uni fotografierte sie den nackten Körper einer Freundin, druckte das Bild in Lebensgröße aus und markierte darauf mit unterschiedlichen Fingerfarben Berührungen und Handgriffe von unterschiedlichen Menschen. Eine Legende schlüsselt auf, welche Farbe für wen steht: ihre Mutter, ihre Geschwister, ihre Liebhaber – und jemanden, dem sie diese Berührungen nicht erlaubt hat.

So sieht ihr Kunstwerk aus:

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Während die Arme und Beine mit bunten Berührungen übersäht sind, die von Freunden, Familie und Geliebten stammen, ist vor allem der Schritt mit roter Farbe markiert, wo "someone I told no" sie angefasst hat.

"Ich habe das Projekt vor allem für mich selbst gemacht, um zu visualisieren, welche Auswirkungen Berührungen auf Menschen haben können."

Das erzählte Emma im Interview mit BuzzFeed News. Sie habe die Berührungen so aufgemalt, wie sie sie selbst erlebt habe und wie sie wahrnimmt, dass andere sie erleben.

Das Bild zeigt den Körper von Emmas Freundin, nicht aber ihren Kopf. Damit symbolisiert ihr Projekt auch, dass Übergriffe auf den Körper kein individuelles, sondern ein universelles Problem sind. Es kann jedem passieren, in einem Club, auf der Straße, im Kreis enger Vertrauter.

Emmas Tweet wurde mehr als 300.000 Mal geliked, sie bekam Tausende emotionale Reaktionen von Menschen, die das Bild gesehen hatten. "Manche haben mir erzählt, dass sie in Tränen ausgebrochen sind, andere haben mir immer wieder gedankt," sagt Emma.

So sahen die Reaktionen aus:

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Die Reaktionen auf den Tweet waren so positiv, dass die Studentin nun beschlossen hat, eine ganze Serie zu produzieren. Emma hofft, dass sie anderen helfen kann, die auch von sexuellen Übergriffen betroffen waren. BuzzFeed News erzählte sie: "Ich glaube, dass Offenheit und die Verletzlichkeit, die damit einhergeht, anderen Menschen erlaubt, sich auch zu öffnen und damit eben auch verletzbar zu machen."

Unsere Autorin erzählt, wie sie sexuelle Belästigung erlebt:


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