Der Pringles-Opa ist nun eine Frau. Und bei Dreamworks angelt nun ein Mädchen. Mehrere Maskottchen bekannter Firmen wurden durch weibliche Versionen ihrer selbst ausgetauscht. Dahinter stecken allerdings nicht die Marken selbst, sondern die Initiative "Creative Equals". 

Sie möchten damit auf das Ungleichgewicht und die Unterrepräsentation von Frauen in den Schlüsselpositionen der Werbeindustrie hinweisen.

Die Designer haben Gifs kreiert, um die Verwandlung von Mann zu Frau jeweils zu animieren.

So sehen die neuen Logos und Maskottchen aus:

(Auf das Bild klicken, um die Animation zu starten)

Warte, das war vorher keine kurzhaarige Frau?

"Uns ist einfach aufgefallen, dass sehr viele Logos und Maskottchen männlich sind", sagte die Gründerin der Initiative Ali Hanaan im Interview mit dem Designmagazin dezeen. Es sei fast verständlich, dass die meisten Logos männliche Bilder zeigen: "Immerhin sind nur 11,5 Prozent aller Designverantwortlichen in Werbefirmen weiblich."

Das Umdesign solle aber kein Angriff auf die Marken sein, sondern lediglich zum Nachdenken anregen und zeigen, dass noch mehr Frauen gebraucht würden. 


Gerechtigkeit

AfD-Politiker soll sich Messer-Attacke auf Merkel gewünscht haben

Der sächsische AfD-Politiker Andreas Albrecht Harlaß soll auf seiner Facebook-Seite indirekt einen Messerangriff auf Angela Merkel angedroht haben. Das teilt der Historiker und Menschenrechtler Christian Frey auf Twitter mit.

Frey zeigt einen Screenshot, der von Harlaß' privater Facebook-Seite stammen soll. Auf dem Screenshot ist zu sehen, wie der AfD-Politiker einen offensichtlichen Fake-Artikel mit der Überschrift "Merkel immer dreißter: Bundesregierung plant Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass" teilt. Dazu kommentiert er: "Wer kann Messer?"