Wer mit Photoshop umgehen kann, kann sich die Welt ganz nach den eigenen Wünschen gestalten. Denn die Bildbearbeitungs-Software lässt an tristen Regentagen nachträglich die Sonne scheinen, lange Nasen schrumpfen und ungeliebte Ex-Freunde einfach so verschwinden.

Wer das alles selbst nicht kann, kann immer noch jemanden um Hilfe bitten, der das Programm beherrscht. 

Zum Beispiel die Internet-Photoshop-Ikone James Fridman. Allerdings muss man bei ihm immer damit rechnen, dass das Foto am Ende etwas anders aussieht, als man sich das vorgestellt hatte.

Fridmans Erfolgrezept ist dabei ganz einfach. Er lädt User ein, ihm ihre Fotos inklusive der Änderungswünsche schicken. Dann nimmt er sich allerdings die Freiheit, diese Änderungswünsche nach seinen eigenen Vorstellungen umzusetzen. Meistens nimmt er sie dabei ein kleines bisschen zu sehr beim Wort. Sowohl die ursprüngliche Anfrage als auch seine Version veröffentlicht er dann auf TwitterFacebook und Instagram.

Ein paar seiner Werke haben wir schon einmal gezeigt:

Doch sein Ruhm wächst – inzwischen finden sich auf seinen Accounts noch mehr Photoshop-Verschlimmbesserungen.

In der Slideshow siehst du einige der besten neuen Werke:

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Manchmal geht James Fridman auch aufs nächste Level. Dann gibt es seine Photoshop-Hilfe sogar in Bewegt-Form.

Das sieht dann so aus:

Oder so.

Mit Fridmans Popularität wachsen allerdings auch Zweifel an seinem Projekt. So kann man nicht sicher sein, ob die Anfragen wirklich alle echt sind, oder sich der Künstler die Vorlagen nicht doch selbst sucht. Denn häufig bieten sich die Bilder schon fast zu gut für seine scherzhaften Bearbeitungen an. In mehr als einem Fall stellte sich im Nachhinein heraus, dass vermeintliche Nutzereinsendungen tatsächlich aus dem Netz geklaut worden waren – ob von Fridman selbst oder den Nutzern, lässt sich allerdings nicht nachprüfen. Zudem hatten Fridmans Accounts sehr schnell auffällig viele Follower – was die Frage aufwirft, ob er sich ein paar davon gekauft haben könnte. (SPIEGEL ONLINE)

Doch so oder so – das, was er macht, ist ziemlich unterhaltsam. Und manchmal nutzt James Fridman seine Internet-Berühmtheit auch zum Guten. 

Dieser Frau hier erklärt er zum Beispiel, dass sie nicht versuchen soll, den Schönheitsidealen irgendwelcher gemeinen Menschen zu genügen. Sondern sich auf ihre Stärken konzentrieren.

(Bild: James Fridman)

Oder bei diesem Mädchen, dem er klar macht: Sommersprossen zu haben ist kein Makel.

(Bild: James Fridman)

Gerechtigkeit

"Great People!" Trump feiert die US-Waffenlobby

Die Waffenlobby – das ist für viele Amerikaner in diesen Tagen der Hort des Bösen, insbesondere seit an einer High-School in Florida ein 19-Jähriger 17 Menschen mit einer halbautomatischen Waffe erschossen hat. (bento)

Schließlich sorgt die amerikanische Lobby-Organisation National Rifle Association (NRA) mit ihren Spenden an Politiker dafür, dass keine strengeren Waffengesetze beschlossen werden. Obwohl eine Mehrheit der Amerikaner sich das wünscht.