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Bitte nicht anfassen!

Wer in Paris ist, geht ins Museum. In irgendeins. Es gibt ja genügend. Das Louvre, das Musée d'Orsay, das Musée de l'Orangerie, das Musée Rodin, das Musée de Montmartre. Doch eines dieser Museen, der Palais de Tokyo, bereitet seinen Besuchern am 5. Mai ein ganz besonderes Vergnügen.

Ab 9:30 Uhr, also außerhalb der regulären Öffnungszeiten, kann die Ausstellung "Discorde, fille de la nuit" angesehen werden – und zwar nackt.

Auf Facebook klickten mehr als 25.000 Menschen auf den "Interessiert"-Button der Veranstaltung "Visite Naturiste du Palais de Tokyo", etwa 3.500 gaben an, dass sie teilnehmen. Tatsächlich waren die 161 kostenlosen Plätze für die Nacktführung durchs Museum am Morgen der Karten-Freigabe schon ausverkauft. Es wurde sogar eine Warteliste erstellt. (Le Parisien)

"Es sind etwas mehr Frauen als Männer, die sich angemeldet haben", sagt Cédric Amato, Vizepräsident der "Association des Naturistes de Paris", der Nudisten-Vereinigung von Paris, die die FKK-Tour mitinitiiert hat. "Und sie sind jung: die meisten sind in den neunziger Jahren geboren."

Zwei Museumsbesucher betrachten ein Kunstwerk bei einer FKK-Tour in Wien. (Bild: imago/ZUMA Press)

Gab es das schon mal?

Das Museum Leopold in Wien hatte 2013 schon einmal eine Freikörper-Tour durch die Ausstellung "Nackte Männer" angeboten. 

Cédric Amato freut sich über die Kooperation mit dem Museum und das große Interesse: "Die Normalisierung der Nacktheit darf sich nicht auf den Strand beschränken", sagt er "Le Parisien". 

Paris scheint in dieser Sache große Schritte zu machen: Erst Ende vergangenen Jahres hat mit dem "O'naturel" ein Nackt-Restaurant in der französischen Hauptstadt eröffnet, kurz zuvor öffnete der erste FKK-Park seine Tore für nackte Besucher. (Kölner Stadtanzeiger)


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Schluss mit Land: Diese Städte sollen bald Ikea-Filialen bekommen
Und Büros auf dem Dach sollen auch entstehen

Um zu einem Ikea zu kommen, brauchst du meist ein Auto und etwas Geduld. Irgendwo draußen auf dem Land warten Bücherregale und Sofas auf dich. Doch das soll sich bald ändern.

Was ist passiert?

Ikea will näher an die Kunden ran: "Neue Märkte werden künftig vor allem in den Innenstädten und Metropolregionen entstehen. Format und Größe werden unterschiedlich sein", sagte Johannes Ferber, Expansionschef von Ikea Deutschland, der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. "Wichtig ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Auch Kunden ohne Auto müssen uns gut erreichen können."