Bild: IMP Features / Dylan Hamm

Wie wohl fühlen sich Nackte in ihrer Haut? Das wollte der kanadische Fotograf Dylan Hamm herausfinden und hat ganz besondere Bilder gemacht. Seine Models haben sich zunächst bekleidet vor die Kamera gestellt. Für die zweite Aufnahme mussten sie sich ausziehen, komplett.

Auf den Nacktfotos, auf denen nur die Gesichter zu sehen sind, gucken einige nervös oder verschämt. Andere wirken glücklich und selbstbewusst oder zeigen ein verschmitztes Lächeln. Mit seinen Fotos will Dylan Hamm zeigen, dass Menschen ihren Gesichtsausdruck unbewusst verändern.

Fotostrecke: Hier sind die Nacktgesichter
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Mehr als 40 Menschen haben sich für Dylan Hamm ausgezogen. Ihre nackten Körper zeigt er allerdings nicht. Schließlich geht es ihm nur um die kleinen Änderungen im Gesicht. "Naked Faces" hat er seine Serie genannt.

Eigentlich wollte er mit seinen Fotos nur zeigen, welchen Effekt das Ausziehen auf Menschen hat. Weil die Reaktionen aber so unterschiedlich sind, gibt es kein eindeutiges Ergebnis. Nach dem Experiment ist er sich nur sicher: Menschen zeigen mehr, als ihnen in dem Moment bewusst ist.

Wie sich der Gesichtsausdruck eines Menschen verändert, zeigt auch der brasilianischen Fotografen Marcos Alberti. Er hat seine Models aber nicht ausgezogen, sondern ihnen Wein eingeschenkt.

Fotos: Wie Menschen nach ein, zwei und drei Gläsern Wein aussehen

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Gerechtigkeit

Scientology macht Werbung auf Twitter – Was dahinter steckt
Scientology Hamburg spielt die Sache schon mal runter.

Auf Twitter gibt es seit einigen Tagen "den wohl genauesten und verlässlichsten Persönlichkeitstest" – ein von der Sekte Scientology geschalteter gesponserter Post. Die Anzeige wird Twitter-Nutzern prominent angezeigt. Wer auf den Link klickt, kommt auf eine Seite, die mit einem Test aufzeigen will, wie sehr "Glück und Erfolg Ihr Leben bestimmen".

Interessierte müssen ihre Adresse nennen, dann können sie den Test machen. Der Haken: Das Ergebnis erfahren sie nur bei einem persönlichen Gespräch in einer Scientology-Kirche.

Dass Scientology nun auf Twitter werben darf, macht die Nutzer wütend: